Corona-Spürhunde erschnüffeln Infizierte zu 97 Prozent

Hunde erschnüffeln das Coronavirus bei Infizierten: Eine Studie aus Frankreich zeigt eine hohe Trefferwahrscheinlichkeit. Dabei hatten die Hunde keinen direkten Kontakt zu den Probanden.
Der Hund Roma wird von ihrem Trainer Massimiliano Macera am Biomedizinischen Campus darauf trainiert, am Schweiß eines Menschen zu erkennen, ob dieser mit dem Corona-Virus infiziert ist. © picture alliance/dpa/LaPresse via ZUMA Press

Neue Ergebnisse einer Studie aus Frankreich bestätigen die hohe Erfolgswahrscheinlichkeit von Corona-Spürhunden. Demnach erkannten diese bei 97 Prozent der infizierten Probanden die Infektion mit dem Coronavirus allein durch den Geruch, wie N-TV.de berichtet.

Bei den negativ Getesteten lagen die Hunde zu 91 Prozent richtig. Direkten Kontakt hatten diese zu den Teilnehmern nicht: Eine Kompresse in der Achselhöhle nahm den Schweiß der Probanden auf, an denen die Spürhunde dann im Anschluss schnüffeln konnten. Die 335 Probanden, im Alter von sechs bis 76 Jahren, wurden vorher von den Pariser Forschern mit einem PCR-Test auf das Coronavirus getestet.

Hunde schon am Flughafen Helsinki im Einsatz

Um das Coronavirus zu erschnüffeln, wurden im vergangenen Jahr bereits Spürhunde in Helsinki am Flughafen eingesetzt. Die Tiere könnten das Virus sogar identifizieren, bevor sich überhaupt Covid-19-Symptome zeigen würden, so dort die Erkenntnis.

Die Tierärztliche Hochschule Hannover arbeitete ebenfalls mit trainierten Spürhunden der Diensthundeschule der Bundeswehr. Das Projekt der Bundeswehr sei laut Medienberichten allerdings bereits eingestellt.

RND/dpa/mr

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