Abfall

Das gehört in die Gelbe Tonne

In vielen Haushalten gibt es eine gelbe Tonne zur Abfallentsorgung. Doch oft landet dort alles Mögliche. Was wie in die gelbe Tonne gehört und was vor allem nicht.
Wer den Müll richtig trennt, hilft beim Recycling und somit auch Ressourcen zu schonen. © Robert Günther/dpa-tmn

So richtig bis ins letzte Detail kann wohl niemand sagen, was jetzt alles in die Gelbe Tonne gehört – und was nicht. Immer wieder landen dort Dinge, die nicht hineingehören, oder Wertstoffe landen im Restmüll.

Was gehört also in die Gelbe Tonne?

Zum Beispiel sogenannte Leichtverpackungen, also Getränkekartons, Joghurtbecher, Konservendosen oder leere Zahnpastatuben. „Nicht ausspülen, aber restentleeren“, sagt Eva Katharina Hage, Nachhaltigkeitsexpertin bei der Verbraucherzentrale Berlin.

Wichtig: einzelne Verpackungsbestandteile voneinander trennen. Joghurtbecher und Deckel pflückt man vorher auseinander. „Die Sortieranlage kann das nicht voneinander trennen“, so Hage. Hat der Joghurtbecher eine Papierbanderole, kommt die noch mal extra in den Papierabfall. Platz sparen ist erlaubt: Getränkekartons kann man zusammenfalten. Joghurtbecher soll man aber nicht ineinanderstapeln.

Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton oder Glas hingegen gehören nicht in die Gelbe Tonne, sondern werden extra entsorgt. Auch DVDs oder alte Videokassetten gehören nicht in die Gelbe Tonne. „Die sind ein Störfaktor und können sich in den Sortierbändern verheddern“, erklärt Eva Katharina Hage.

dpa

urn:newsml:dpa.com:20090101:210609-99-925840/3

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