Erster Fall von neuer Mutation in Deutschland aufgetaucht

Erstmals ist in Deutschland eine neuartige Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilten Behördenvertreter aus Baden-Württemberg mit – eine Frau sei am 20. Dezember aus England eingereist.
Die Frau, die das mutierte Coronavirus einschleppte, kam am 20. Dezember am Flughafen Frankfurt aus England an. © picture alliance/dpa

Die in Großbritannien aufgetretene Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Deutschland nachgewiesen worden. Bei einer Frau, die am 20. Dezember aus Großbritannien nach Baden-Württemberg einreiste, wurde am Donnerstag die mutierte Variante B.1.1.7 festgestellt.

Ein Sprecher des Ministeriums sagte in Stuttgart: „Die betreffende Person besucht derzeit Angehörige im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg und reiste am Sonntag, 20. Dezember 2020 mit dem Flugzeug aus Großbritannien über den Flughafen Frankfurt am Main nach Deutschland ein. Bereits bei der Einreise erfolgte am Flughafen ein Schnelltest aller Passagiere auf SARS-CoV-2, der bei der Person positiv ausfiel.“

Die Frau sei von Verwandten hätten in Frankfurt abgeholt worden. Sie befinde sich seither in häuslicher Isolation, so das Ministerium. Drei enge Kontaktpersonen befänden sich ebenfalls in Quarantäne. Die Frau habe nur milde Krankheitssymptome.

Der Nachweis, dass es sich um die Virus-Variante B.1.1.7. handle, sei durch das Nationale Konsiliarlabor für Coronaviren an der Charité Berlin erfolgt, hieß es weiter.

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