Einbrecher

Familie von Fußballprofi wird in Amsterdam gefesselt und mit Schusswaffen bedroht

Die Familie des Fußballprofis Eran Zahavi (PSG Eindhoven) ist in Amsterdam überfallen, gefesselt und mit Schusswaffen bedroht worden. Zahavi war zu dieser Zeit unterwegs zu einem Fußballspiel.
In Amsterdam wurde die Familie eines Fußballprofis Opfer eines perfiden Überfalls. © picture alliance / dpa

Die Familie eines Stürmers des niederländischen Fußball-Erstligisten PSV Eindhoven ist nach Angaben der Polizei Opfer eines Überfalls geworden. Die Frau von Fußball-Profi Eran Zahavi und die vier Kinder seien festgebunden und mit Schusswaffen bedroht worden, teilte die Polizei am Montag in Amsterdam mit.

Der Überfall geschah den Angaben zufolge am Sonntag im Süden von Amsterdam. Der aus Israel stammende Zahavi war zur Zeit des Überfalls mit seiner Mannschaft unterwegs zu einem Liga-Spiel.

Nach Darstellung der Polizei hatten zwei junge Männer geklingelt und sich als Paket-Dienst ausgegeben. Sie waren dann mit Waffen in die Wohnung eingedrungen. Die Einbrecher hätten die Wohnung durchsucht und seien mit Wertgegenständen und Geld geflohen, die Familie blieb hilflos zurück. „Die Frau und die Kinder haben zum Glück keine Verletzungen, aber der Überfall war für alle Beteiligten sehr heftig und traumatisch,“ erklärte die Polizei.

Ex-Bundesliga-Trainer Roger Schmidt: „Für die Psyche eine Katastrophe“

Zuvor hatte bereits Eindhovens Trainer Roger Schmidt den Vorfall bestätigt. Während die Mannschaft im Bus unterwegs zum Liga-Spiel nach Tilburg war, habe Stürmer Zahavi davon von seiner Frau erfahren, sagte Schmidt am Sonntag im niederländischen TV.

„Das ist natürlich extrem furchtbar“, sagte der Ex-Bundesliga-Coach. Der Spieler sei nach dem Bericht sofort zu seiner Familie nach Amsterdam gefahren. Nach Angaben des Trainers geht es Frau und Kindern gut. „Aber für die Psyche ist das natürlich eine Katastrophe“, sagte der Deutsche.

Zahavi (33), der auch für die Nationalmannschaft seiner Heimat spielt, wohnt mit seiner Familie in Amsterdam, weil es dort eine große jüdische Gemeinschaft gibt.

dpa