Eine TV-Kamera steht vor Spielbeginn der Begegnung Bayern München gegen Schalke 04 am Spielfeldrand in der Allianz Arena.
Wenige siegen, viele verlieren: Der Fußball steckt in einer Krise. © picture alliance/dpa
Thema des Tages

Und Geld schießt doch Tore: Warum Fußball keinen Spaß mehr macht

Die Bundesliga ist in die neue Saison gestartet. Doch das Produkt Fußball steckt in der Krise. Ein Bericht zur Lage des größten Sports der Welt.

Am 24. August 1963 um 17 Uhr schoss Timo Konietzka von Borussia Dortmund ein Tor für die Ewigkeit: Nur 58 Sekunden nach dem Anpfiff gelang ihm gegen Werder Bremen der erste Treffer der frisch gegründeten Bundesliga. Von dem Moment seines Lebens gibt es freilich weder Fotos noch Filmaufnahmen. Fußballvereine mussten das Fernsehen damals noch bezahlen, um Sendezeit zu bekommen. Und die Fotografen saßen alle hinter dem Dortmunder Tor – sie hatten auf einen Treffer von Bremen spekuliert. Künstlerpech.

In 30 Jahren gingen 20 Meistertitel an Bayern München

Natürlich schießt Geld Tore

Der Erfolg der wenigen erdrückt die vielen

Kollaborateure eines kaputten Systems

Die Hoffnungen ruhen auf den Fans

Fußball als steriles Schaumwein-Event

Der Artikel "Und Geld schießt doch Tore: Warum Fußball keinen Spaß mehr macht" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland
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