Coronavirus

Spahn zum Impfstoff: „Ziel ist es, eine Zulassung noch vor Weihnachten zu erreichen“

Jens Spahn plant, noch vor Weihnachten eine Impfstoff-Zulassung zu erreichen. Spätestens am 29. Dezember wird mit einem Gutachten der Europäischen Arzneimittel-Agentur gerechnet
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant eine Impfstoffzulassung noch in diesem Jahr. © picture alliance/dpa/dpa-POOL

Ab morgen gilt in Deutschland ein erneuter, bundesweiter Lockdown. Der Grund: Die Corona-Maßnahmen der vergangenen Wochen haben sich auf die Infektions- und Todeszahlen nicht so ausgewirkt, wie erhofft. Alleine am Dienstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 14.432 Corona-Neuinfektionen und 500 Todesfälle – mehr als noch in der Vorwoche.

Keine Notfallzulassung bei Impfstoffen

„Der Shutdown war geboten“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der Bundes­presse­konferenz am Dienstag – fügte aber hinzu: „Auch eine Vollbremsung wird eine lange Bremsspur haben.“ Hoffnung auf Besserung würden vor allem Impfstoffe gegen das Coronavirus bieten. „Ziel ist es, eine Zulassung noch vor Weihnachten zu erreichen“, so Spahn. Eine Notfallzulassung schloss er dabei aus, eine „ordentliche Zulassung“ soll es sein, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen und zu erhalten.

Sowohl das Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer, als auch der US-Pharmakonzern Moderna haben bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (Ema) einen Zulassungsantrag für ihre Corona-Impfstoffe gestellt. Spätestens am 29. Dezember wird mit einem Gutachten der Behörde gerechnet. In anderen Ländern wie Großbritannien und den USA ist das Vakzin von Biontech und Pfizer bereits zugelassen und verabreicht worden.

Der Artikel "Spahn zum Impfstoff: „Ziel ist es, eine Zulassung noch vor Weihnachten zu erreichen“" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland

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