Tiramisu mit aufrecht stehendem Löffelbiskuit und dreierlei Mascarpone-Creme: Saras „Tiramousse“. © Sat.1/Claudius Pflug
Das große Backen

Sat.1-Show: Sara beweist ein großes Herz und mausert sich zur Mit-Favoritin

Zwei Wochen sind es nur noch bis zum Finale von „Das große Backen“ in Sat.1. Der Wettkampf wird härter. Trotzdem beweist Sara ein großes Herz: Sie hilft einer Konkurrentin aus der Patsche.

Es ist schon eine Art Running Gag in der Sat.1-Show „Das große Backen“: Sara El Fahri, die Kandidatin aus Castrop-Rauxel, ist so gut wie immer die Hobbybäckerin, die mit ihren Backwerken als Erste fertig ist. Fast in jeder Sendung lässt der Kommentator Sätze fallen wie „Während andere noch rühren, verziert Sara schon.“

In Folge sechs ist das nicht anders. Doch während es bei der 31-Jährigen in den ersten Runden des TV-Backwettbewerbs öfter an technischen Finessen und an Genauigkeit haperte, ist Sara mittlerweile beides: technisch sicher. Und ultraschnell.

Mit jeder Runde stieg Saras Selbstbewusstsein

„Ich habe am Anfang gar nicht so richtig an mich geglaubt“, erklärt Sara uns ihren verhaltenen Start. Doch mit jeder Runde, die es für sie weiterging, sei auch ihr Selbstbewusstsein gewachsen. „Ich habe gedacht: Wenn ich immer weiter komme, muss ich auch was können“, erklärt sie.

Und sie kann was. In Runde sechs beweist sie es mit italienischen Süßspeisen. Wieder mussten die Kandidaten drei Aufgaben erfüllen. In einem Affenzahn, dabei aber ganz gelassen und sicher, fertigte Sara ein „Tiramousse“, ihre Interpretation von Tiramisu, und eine Motiv-Torte zum Thema „Ligurische Riviera“.

Beide Male war die Jury begeistert. Vom Tiramousse gar verzückt. Wahre Lobeshymnen durfte die 31-Jährige für ihre Kreation aus in Kaffee- und Mandelsirup getränkten Biskuitteig gefüllt mit Brombeer-, Espresso- und Schokomascarponecreme entgegennehmen. Juror Christian Hümbs schwärmte: Handwerklich sei es ein unglaubliches Programm, das Sara abgeliefert habe. Manch ein „Profi könnte sich davon was abschauen“, so der Pâtissier. Torten-Expertin Bettina Schliephake-Burchardt war hin und weg von Saras Cremes: Die seien so leicht, als pieselte ein Engel auf die Zunge.

Sara kam locker weiter in die nächste Runde

Auch ihre 3D-Strandtorte, ein Sandeimer, kam richtig gut an bei den Juroren. Bei der technischen Prüfung, dem Nachbacken eines vorgegebenen Rezepts, landete Sara mit ihren Cantuccini im Mittelfeld. Hier hatte sie im bisherigen Wettbewerb immer die größten Schwierigkeiten.

Saras 3D-Torte zum Thema „Ligurische Rivieria“ beim
Saras 3D-Torte zum Thema „Ligurische Rivieria“: Ein Sandeimer aus Espresso-Mandel-Ölteig und Amarettini-Knusperboden mit Mascarpone-Ricotta-Sahnecreme, Orangen-Curd und Mandelcrunch. © Sat.1/Claudius Pflug © Sat.1/Claudius Pflug

Insgesamt hat es aber locker gereicht, um in die siebte Runde der TV-Show einzuziehen (Sonntag, Sat.1, 17.25 Uhr). Mittlerweile kann man wohl sagen: Auch als Mit-Favoritin auf den Titel.

Aber keine verbissene, wie Sara in Folge sechs bewies; Weil sie so fix mit ihrer 3D-Torte fertig war, half sie einer Konkurrentin: Als Barbara ihre Torte im Kühlschrank zusammengebrochen war, sprang Sara bei. Sie rollte Fondant aus, verzierte mit. Und das, obwohl es nur noch zwei Wochen bis zum großen Finale sind. Doch für Sara sei es „selbstverständlich“ gewesen, sagte sie. Babara bedankte sich: „Sara ist ein Engel – und schnell wie der Blitz.“

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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