Das zweite Mal innerhalb von zwei Nächten versuchten Unbekannte, einen Futterautomaten im Grutholz aufzubrechen. © Förderverein Wildgehege Grutholz
Vandalismus

Vandalismus im Grutholz: Diebe versuchen es erneut bei leerem Automaten

Es klingt einfach unglaublich: Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche haben Vandalen sich am Tierfutter-Automaten im Wildgehege Grutholz zu schaffen gemacht. Obwohl dort fast nichts zu holen ist.

Anfang der Woche haben Unbekannte versucht, einen Tierfutterautomaten im Wildgehege Grutholz aufzubrechen. Dabei beschädigten sie zwar den Automaten stark, gingen aber mit leeren Händen davon.

In der Nacht von Dienstag (26. Januar) auf Mittwoch (27. Januar) versuchten es die Täter anscheinend erneut – am gleichen Automaten. Während die Täter zuvor noch versucht hatten, den Verschluss des umgebauten Zigarettenautomaten mit roher Kraft aufzustemmen, sind sie jetzt offenbar mit schwerem Gerät angerückt.

Unbekannte bohren Loch in leeren Automaten

In das Gehäuse des Futterspenders bohrten die Unbekannten ein Loch. Außerdem fand Marianne Scheer vom Förderverein Wildgehege Grutholz am Tatort den abgebrochenen Kopf eines Ziegenfußes, mit dem man eigentlich Bolzen löst.

Am Tatort wurde der abgebrochene Kopf eines Ziegenfußes hinterlassen.
Am Tatort wurde der abgebrochene Kopf eines Ziegenfußes hinterlassen. © Förderverein Wildgehege Grutholz © Förderverein Wildgehege Grutholz

Wie am Tag zuvor, blieb es zwar auch dieses Mal nur bei einem Versuch, aber der bereits schon hohe Sachschaden am Automaten ist nun nach Angaben von Marianne Scheer derart groß, dass der Futterspender nun komplett abgebaut werden muss.

Dabei wäre auch dieses Mal aus dem Tierfutter-Automaten nichts zu holen gewesen, sagt Scheer. Seit dem Vortag sei der Automat ohnehin außer Betrieb gewesen. Dennoch kann Marianne Scheer der Sache auch etwas Positives abgewinnen: „Wenigstens haben sie den zweiten Automaten in Ruhe gelassen.“

Über den Autor
Volontär
Geboren in Dorsten, nach kurzem studienbedingten Besuch im Rheinland jetzt wieder in der Region. Hat Literatur- und Theaterwissenschaften studiert, findet aber, dass sich die wirklich interessanten Geschichten auf der Straße und nicht zwischen zwei Buchdeckeln finden lassen.
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Kevin Kallenbach

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