Coronavirus

Verdachtsfall: Castroper Altstadt-Café verordnet sich Corona-Pause

Im Umfeld eines Castroper Altstadt-Cafés gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Die Inhaberin verordnet sich deswegen nun selbst eine Schließung und gab das in der Nacht zu Samstag bekannt.
Das Café Leutholds 1910 am Markt ist bis auf weiteres geschlossen. Hintergrund ist ein Corona-Verdachtsfall "im Umfeld" des Betriebes, wie es heißt. © Thomas Schroeter

Das ist ein bisher offenbar einmaliger Vorgang in Castrop-Rauxel: Wegen eines Corona-Verdachtsfalls verkündet das Café Brasserie 1910 am Markt in der Castroper Altstadt eine selbstverordnete Schließung.

Die Betreiberin Lilli Leuthold teilte unserer Redaktion noch in der Nacht zu Samstag mit, dass das beliebte Lokal neben der Sparkasse ab Samstag (4.7.) vorerst geschlossen bleibe. Als Begründung gibt Leuthold an, es gebe im Umfeld des Betriebes einen Corona-Verdachtsfall.

„Um jeglichen Risiken vorzubeugen“

„Um jeglichen Risiken vorzubeugen“, heißt es in der Mitteilung, „haben wir uns dazu entschlossen, den Restaurantbetrieb umgehend einzustellen.“ Die Gesundheit der Gäste und des Mitarbeiter-Teams stehe an erster Stelle.

Seit wann der Verdachtsfall besteht, ist unklar. Allerdings scheint die Reaktion zeitnah erfolgt zu sein, nachdem die Nachricht den Betrieb „ereilte“, wie es im Schreiben heißt.

Wie es genau weiter geht im und mit dem 1910, ist offen. Lilli Leuthold teilt nur mit: „Wir stehen im ständigen Austausch mit den örtlichen Behörden, um zeitnah wieder für euch da zu sein.“

Von Verdachtspersonen spricht man bei einem Auftreten der bekannten Symptome. Normalerweise werden Verdachtspersonen inzwischen auf Sars-CoV2 getestet. Oft tritt dabei aber auch ein negatives Ergebnis auf. Details aus dem 1910 sind zurzeit nicht bekannt.

Mit diesem Schreiben wandte sich das 1910 in der Nacht zu Samstag an die Öffentlichkeit.
Mit diesem Schreiben wandte sich das 1910 in der Nacht zu Samstag an die Öffentlichkeit. © Weckenbrock © Weckenbrock

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