Natalie und Kevin Panek haben vegane Tapas aus ihrem Kochbuch für uns gekocht. © Oliver Schaper
Ideen für Rezepte

Paar aus Unna bereitet Klassiker aus der Tapas-Bar vegan zu

Um zum Sommerausklang den Süden noch einmal in die heimische Küche zu holen, zeigen Natalie und Kevin Panek aus Unna wie man ein spanisches Tapas-Gericht ganz einfach zuhause zubereitet.

Albondigas, vegane Hackbällchen in Tomatensauce, war das erste Rezept, dass Natalie und Kevin Panek für ihr erstes Kochbuch getestet hatten. Für die jungen Blogger ist und bleibt es ein toller Klassiker unter den warmen Tapas, den „Tapas calientes“.

Mi Casa Su Casa: So heißt das neue Kochbuch der beiden Hobby-Köche aus Unna. Die beiden betreiben einen Blog und eine erfolgreiche Instagram-Seite unter dem Namen „panekowski“. Mit verschiedenen spanischen Tapas und Desserts lädt das Kochbuch zu einer veganen Tapas-Tour, einem so genannten „Tapeo“, Zuhause oder mit Freunden, ein.

Drei Nationen, eine Leidenschaft: mediterranes Essen

Natalie hat spanische Wurzeln und Kevin polnische und neapolitanische Wurzeln. Das Paar hat schon immer gerne diese kulinarischen Einflüsse in die Küche übernommen. „Wir haben schon immer mit Kochen zu tun gehabt, das hat immer zu unserem Leben gehört, besonders die mediterrane Küche“, erzählen die beiden.

Das Rezept für die Albondigas ist aus dem Kochbuch
Das Rezept für die Albondigas ist aus dem Kochbuch „Mi Casa Su Casa“ von dem Bloggerpaar Panekowski. © Oliver Schaper © Oliver Schaper

Nachdem vor einiger Zeit das Interesse an der pflanzlichen Küche wuchs, veganisierten die Blogger mehr und mehr ihre Gerichte. „Wir wollen zeigen, dass man bei veganem Essen nicht auf Genuss verzichten muss“, sagt Kevin. Natalie und Kevin haben durch die rein pflanzliche Küche viele neue Gewürze und andere Zutaten entdeckt, berichten sie. Die gesundheitlichen Vorteile, die eine pflanzliche Ernährung haben kann und der ethische Aspekt sehen die beiden als Pluspunkt.

Für uns kochen sie die Albondigas aus ihrem Kochbuch. Die Zutaten sind alle in üblichen Supermärkten zu bekommen. Wer kein Dinkel-Paniermehl bekommt, kann auch ein anderes Paniermehl nehmen. Die Albondigas kann man gut vorbereiten, indem man sie vorab brät, erklärt Natalie Panek. Das Kochen für einen Abend mit vielen Tapas kann nämlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Wer noch Albondigas übrig haben sollte, kann sie auch gut zu Nudeln essen.

Wer es mag, kann ruhig großzügig mit dem Knoblauch sein, empfehlen die Knoblauch-Fans.

Zutaten

  • Für die Hackbällchen: 250g Kidneybohnen (gekocht), 60g Haferflocken, 50g Dinkel-Paniermehl, 1 EL Senf, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Oregano, 1 EL Basilikum, eine Knoblauchzehe, eine kleine rote Zwiebel, 1 EL Rapsöl oder anderes hitzebeständiges Öl, Salz und Pfeffer
  • Für die Sauce: eine kleine rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1-2 EL italienische Kräuter, 1 Lorbeerblatt, 400g gehackte Tomaten, eine halbe Flasche passierte Tomaten, 1 EL Rapsöl oder anderes hitzebeständiges Öl, Salz und Pfeffer

Rezept für Albondigas (vegane Hackbällchen in Tomatensauce)

  • Die vorgekochten Kidneybohnen mit einer Gabel oder einem Stampfer zerdrücken. Knoblauch und Zwiebeln schälen und kleinschneiden. Die Zwiebeln und Knoblauch für die Sauce können hier schon mit gehackt werden, um einen Arbeitsschritt zu erleichtern.
  • Zwiebeln und Knoblauch mit dem Paniermehl, Senf, Tomatenmark, Oregano und Basilikum zu den Kidneybohnen geben.
  • Alle Zutaten gut durchkneten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun aus der Masse mit den Händen kleine Bällchen formen. Währenddessen das Öl in der Pfanne langsam erhitzen.
  • Wenn das Öl in der Pfanne heiß ist, die Bällchen von allen Seiten goldbraun anbraten. Wichtig ist, die Pfanne nicht auf höchster Stufe zu erhitzen und die Bällchen ständig zu wenden, damit sie nicht anbrennen und rundum kross werden.
Zu den Albondigas empfehlen die Köche Aioli, Brot und Oliven.
Zu den Albondigas empfehlen die beiden Aioli, Brot und Oliven. © Oliver Schaper © Oliver Schaper
  • Für die Sauce wieder eine Pfanne mit Öl auf mittlerer Hitze erwärmen. Gehackte Zwiebeln und Knoblauch im Öl glasig dünsten.
  • Die gehackten Tomaten in die Pfanne geben und mit dem Lorbeerblatt und den italienischen Kräutern würzen.
  • Die Sauce fünf Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Vor dem Servieren das Lorbeerblatt aus der Sauce nehmen und die Sauce über die Hackbällchen geben.
  • Zu den Albondigas passen sehr gut kalte Tapas (Tapas frias) wie Aioli mit Brot und Oliven oder auch kanarische Kartoffeln (Tapas arrugadas).

VEGANES TAPAS-KOCHBUCH AUS UNNA

  • Das Rezept und weitere passende Tapas sind in Natalie und Kevin Paneks erstem Kochbuch „Mi Casa Su Casa“ zu finden.
  • In dem Buch zeigen die beiden, wie man traditionelle spanische Tapas authentisch und einfach veganisiert.
  • Das 90-seitige Buch ist für 16,90 Euro im Handel zu bekommen.
  • ISBN: 978-3-89688-709-2

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