"13plus" kommt bestens an in der St. Georg-Schule

14.09.2007, 17:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Erfolgreich ist die Übermittagbetreuung in der St. Georg-Hauptschule angelaufen: "In der Schulpflegschaftsversammlung haben wir festgestellt, dass das Angebot tollen Zuspruch erhält", bilanziert Schulleiterin Gisela Huning eine Woche nach dem Start des Programms "13plus". Dahinter steht, dass von montags bis donnerstags eine Betreuung von 14 bis 16 Uhr gewährleistet wird und in der Mittagszeit ein Mittagessen angeboten wird.

"Der Weg nach Hause und zurück ist für viele Schüler zu hektisch in der Zeit zwischen dem Schulschluss um 13.05 und dem Programm um 14 Uhr", erläutert Huning. So können die Eltern sich entscheiden, an welchen Tagen ihre Kinder nachmittags in der Schule bleiben und ob sie dort ein Mittagessen einnehmen sollen. Die 2,70 Euro pro Mittagessen sind die Kosten, die für die Eltern anfallen. Aber auch Selbstverpflegung ist möglich, betont Huning.

Spaß am Mittagstisch

"Den Kindern macht das richtig Spaß", hat die Schulleiterin beim Mittagessen erlebt, in der gemeinsamen Tischrunde entstünden tolle Gespräche. Im Speiseraum der Schulküche wird gegessen, ab 14 Uhr ist dann eine Erzieherin für die Kinder da, die nicht gerade im Förderunterricht oder in AGs beschäftigt sind, und betreut sie bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Sechs bis sieben Schüler sind, wenn gewünscht mit Hilfestellung, mit Hausaufgaben beschäftigt und, so Huning, "mit der Schule fertig, wenn sie nach Hause kommen". Förderunterricht in Mathe und Deutsch wird nachmittags ebenso angeboten wie Tastschreiben am Computer, die Garten-AG oder der Schulchor.

Förderverein ist Träger

7500 Euro erhält der Förderverein der Schule, der die Maßnahme trägt, für die personellen Ausgaben vom Land überwiesen für die eine "13plus"-Gruppe. Das Nötigste für die Durchführung des Angebotes wurde angeschafft, aber in eine angemessene Einrichtung der Räumlichkeiten - zurzeit ist der Betreuungsraum im Pavillon nur mit Tischen und Stühlen ausgestattet - soll zum nächsten Jahr hin investiert werden, blickt Huning voraus: "Erst recht, wenn wir zwei Gruppen bekommen sollten." ewa

Lesen Sie jetzt