Ein 21-Jähriger soll in Vreden Kühe geschlagen und getreten haben. Am Donnerstag stand er deshalb vor Gericht.
Ein 21-Jähriger soll in Vreden Kühe geschlagen und getreten haben. Am Donnerstag stand er deshalb vor Gericht. © dpa/ Montage Strauss
Tierquälerei

„Kühe sind doch eh irgendwann zum Schlachten da“ – 21-Jähriger soll Tiere gequält haben

Ein 21-Jähriger stand vor Gericht, weil er in Vreden Kühe gequält haben soll. Hinzu kam der unerlaubte Besitz von Betäubungsmittel. Aber: Der Angeklagte wollte sogar ins Gefängnis zurück.

Der Besitz von Drogen, das Zeigen des Mittelfingers und Tierquälerei standen am Donnerstag im Amtsgericht Ahaus als Vorwürfe gegen einen 21-Jährigen ohne festen Wohnsitz im Raum. Am 15. Januar gegen Mitternacht soll er in einer Großviehstallung in Vreden zusammen mit einem Bekannten Kühe mit einer Futterschaufel geschlagen und zudem mit Fäusten und Tritten traktiert haben. Zu diesem Zeitpunkt lebte er hier in einer Einrichtung für wohnungslose Menschen.

Angeklagter bestreitet, Kühe geschlagen zu haben

„Kühe sind doch eh irgendwann zum Schlachten da“

33 Gramm Amphetamine und 17 Ecstasy-Tabletten

10 Monate Jugendstrafe

Über die Autorin
Redakteurin
Geboren und aufgewachsen an der Grenze zwischen Ruhrpott und Münsterland, hat Kommunikationswissenschaft studiert. Interessiert sich für Tiere, Kultur und vor allem für das, was die Menschen vor Ort bewegt.
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