260.000-Euro-Zuschuss vom Land für Sanierung der Winterswyker Straße

mlzWinterswyker Straße

Die Nachricht löste sowohl bei der Stadt Vreden als auch beim Kreis Borken zumindest Zufriedenheit aus: NRW hat 260.000 Euro in Aussicht gestellt. Es gibt Pläne für die Winterswyker Straße.

Vreden

, 22.06.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einiges wird sich tun in den nächsten Jahren an der Winterswyker Straße, der Kreuzung mit der Ringstraße und drumherum. Ein Baustein aller Projekte von „Knotenpunkt“ bis „Gaxelino“ : Die Erneuerung der Fahrbahn der Winterswyker Straße. Und vor allem die Verbreiterung. Zwischen 5 und 5,50 Meter breit ist die Straße aktuell. Als vielbefahrener Hauptzubringer zum Industriegebiet plant der Kreis jetzt, wo eine grundlegende Sanierung ansteht, eine Verbreiterung auf 6,50 Meter.

Winterswyker Straße hat Sanierung nötig – viel Schwerlastverkehr

Wie der Kreis Borken auf Anfrage mitteilte, wolle man der Straße, die in den 60er-Jahren angelegt wurde, nun an ihre neue Funktion angleichen. Das Industriegebiet ist um ein Vielfaches gewachsen, die Winterswyker Straße hat in vielen Jahrzehnten einiges an Schwerlastverkehr getragen.

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So soll in den nächsten Jahren die komplette Fahrbahn bis zur niederländischen Grenze saniert werden. Als erstes ein 275 Meter langes Teilstück von der Kreuzung mit der Ringstaße bis etwa zu den Einmündungen von Birkhahn- und Fasanenweg. Der Asphalt soll erneuert werden. Kostenpunkt für die knapp 300 Meter: 400.000 Euro.

Zwei Querungshilfen sollen eingebaut werden

Für die Anlieger wird sich die Lage dort nach der Sanierung verbessern, denn das Überqueren der Winterwswyker Straße soll erleichtert werden: Hinter und vor den Einmündungen wird je eine Querungshilfe eingebaut. Dazu wird im späteren Verlauf noch eine Fußgängerampel installiert. Die Kosten dafür muss allerdings allein die Stadt Vreden tragen.

Für die Fahrbahnsanierung hat nun das Land NRW 260.000 Euro in Aussicht gestellt. Die heimische Landtagsabgeordnete Heike Wermer hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, das der Landeszuschuss bewilligt wurde. Bei diesem Projekt trägt das Land 70 Prozent der Kosten und der Kreis sowie die Stadt Vreden jeweils 15 Prozent.

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Die zuständige Fachabteilung im Kreishaus könne nun mit der Ausführungsplanung beginnen, hieß es dazu vom Kreis Borken. Wenn diese Planung steht und auch eine exakte Kostenkalkulation vorliegt, gehen diese ans Land – und dann heißt es „Warten auf den Zuwendungsbescheid“. Wenn dieser in der Kreishaus-Post liegt, könnte der Kreis mit der Ausschreibung starten.

Insgesamt 99 Vorhaben landesweit

Mit der Bezirksregierung sei abgesprochen, dass die Baumaßnahme nicht mehr im Jahr 2020 angegangen werde. Insgesamt 99 Vorhaben sind landesweit im Programm zur Förderung des kommunalen Straßenbaus 2020 mit Gesamtkosten von 233,73 Millionen Euro enthalten. Ein weiteres Projekt aus dem Kreis Borken, das NRW bezuschusst, liegt in Bocholt.

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