Abschiebepraxis in den Kosovo in der Diskission

Veranstaltung gut besucht

Rund 70 Interessierte waren am Mittwoch ins Pfarrheim St. Georg gekommen zur Veranstaltung unter dem Titel „Abschiebungen ins Elend, politisch gewollt?“. Im Blickpunkt stand das Schicksal der Flüchtlinge, die in den 90er Jahren aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland geflüchtet waren – darunter Angehörige der Roma- und Ashkali-Minderheiten aus dem Kosovo.

VREDEN

von Von Anne Winter-Weckenbrock

, 17.03.2011, 19:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lars Epping, Perspektivberater beim DRK-Kreisverband, Maria Revers und Marlies Imping vom Caritasverband Ahaus-Vreden begrüßten rund 70 Interessierte

Lars Epping, Perspektivberater beim DRK-Kreisverband, Maria Revers und Marlies Imping vom Caritasverband Ahaus-Vreden begrüßten rund 70 Interessierte

Eine Familie aus dem Kosovo war Gast der Veranstaltung und stellte ihre persönliche Lage vor. Nach den Vorträgen und einem Filmbeitrag wurde in der Diskussion die Frage gestellt, was auch auf lokaler Ebene getan werden könne, um diese bundesweite Abschiebepraxis zu stoppen. Einige der Besucher machten im Anschluss bei der angebotenen Aktion mit und ließen sich mit einem „Pro Asyl“-Plakat fotografieren. Diese Fotos sollen an die zuständigen Ministerien in Land und Bund gesendet werden.

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