Andacht in der Natur

Vreden Heute vor 25 Jahren, am 17. Juli 1983 wurden die fünf neuen Stationen des Rosenkranzweges am Langen Diek durch Dechant Ludger Johannknecht eingesegnet.

17.07.2008, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Das Ehepaar Hübers bei der Pflege des Kalvarienberges am Langen Diek. Das Kreuz in Crosewick dient als Andachtsstätte bei Rosenkranzandachten. </p>

<p>Das Ehepaar Hübers bei der Pflege des Kalvarienberges am Langen Diek. Das Kreuz in Crosewick dient als Andachtsstätte bei Rosenkranzandachten. </p>

Am gleichen Datum, fünf Jahre später, weihten Dechant Ludger Johannknecht, Prälat Wilhelm Wissing und Prälat Antoni Soltysik aus Krakau unter großer Beteiligung der Vredener Bevölkerung die Rosenkranzkapelle ein. Die Nachbarschaften Oldenkotter Straße, Köckelwick und Ellewick/Crosewick (Nachbarschaft Galgenfeld) waren damals an der Gestaltung des Rosenkranzweges und der Errichtung der Rosenkranzkapelle beteiligt. Die Crosewicker Nachbarn, die die Stationen bis heute pflegen, trafen sich gestern zu einem großen Landschaftsputz am Langen Diek.

Stationen gestiftet

"Das Kreuz am Langen Diek beim Hof der Familie Hübers in Crosewick steht in Verbindung mit den alten Rosenkranzstationen, die im Jahr 1689 von Kanoniker Abbing gestiftet wurden. Ende des 19. Jahrhunderts sollte das Kreuz die verfallenen Stationen ersetzen. Der Weg führte damals von der Ellewicker heiligen Kreuzkapelle zur Pieta in der Vredener Stiftskirche", erläutert Albert Claushues, einer der Initiatoren: Silvester 1980/1981 vereinbarten die Nachbarschaften Crosewick/Ellewick/Köckelwick/Oldenkotter Straße sich um die Neugestaltung des Rosenkranzweges zu kümmern. Es wurden Gespräche mit der Stadt Vreden, der Kirchengemeinde und dem Heimatverein geführt und anschließend schritten alle zur Tat und begannen mit dem Wiederaufbau.

Tiefe Symbolik

Die teilweise zerstörten Stationshäuschen wurden Mitte 1982 völlig neu errichtet. Künstlerin Miriam Kappel entwarf zehn Bilder auf Steinzeugfliesen, die durch ihre tiefe Symbolik zum Nachdenken und Gebet anregen. "Vom Kreuz Hübers aus bis zur Rosenkranzkapelle beten wir den Glorreichen Rosenkranz und von der Rosenkranzkapelle aus in Richtung Ellewick sieht man die Bilder des Schmerzhaften Rosenkranzes. Vielleicht kommt ja irgendwann noch eine Erweiterung mit dem Freudenreichen Rosenkranz dazu", blickt Albert Claushues in die Zukunft. Alle Mitglieder der Nachbarschaften freuten sich über jeden Wanderer, der an den Stationen oder an der Kapelle für eine kurze Andacht Halt mache. rol

<p>Mit Harke, Schaufel, Astschere und Sense waren die Mitglieder der Nachbarschaft Crosewick gestern aktiv: Sie pflegen die Rosenkranzstationen zum Jubiläum mit besonderem Einsatz. Albert Claushues (2. v. l.) besuchte die Helfer.  MLZ-Fotos (2) Rolvering</p>

<p>Mit Harke, Schaufel, Astschere und Sense waren die Mitglieder der Nachbarschaft Crosewick gestern aktiv: Sie pflegen die Rosenkranzstationen zum Jubiläum mit besonderem Einsatz. Albert Claushues (2. v. l.) besuchte die Helfer. MLZ-Fotos (2) Rolvering</p>

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