Aus für die Marienkirche - In zwei Jahren geschlossen

Brief vom Bistum

VREDEN Die Vredener Marienkirche hat als Kirche über das Jahr 2011 hinaus keine Zukunft mehr. Diese klare Aussage hat jetzt Generalvikar Norbert Kleyboldt in einem Brief an die Gemeinde mitgeteilt, der am Wochenende in allen Gottesdiensten in der Stadt und den Kirchdörfern verlesen wurde.

von Von Stefan Grothues

, 11.10.2009, 13:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Marienkirche in Vreden wird aufgegeben.

Die Marienkirche in Vreden wird aufgegeben.

Bei vielen Entscheidungen für die Gemeinde hat der Verwaltungs-Ausschuss im letzten Jahr gemerkt, dass direkt oder indirekt immer wieder auch die Frage nach dem Bestand der Marienkirche berührt war. „Der Brief jetzt ist ein deutliches Votum nach dem Bischofswechsel“, so Pfarrer Guido Wachtel. Der Verwaltungs-Ausschuss war vor einer Woche über diesen Schritt informiert worden, der Pfarrgemeinderat und der Orts-Ausschuss „Stadt“. Der Verwaltungs-Ausschuss hat schon im Sommer begonnen, eine Arbeitsgruppe zusammen zu stellen, um verschiedene Möglichkeiten zur Nutzung der Marienkirche zu suchen und durchzuplanen. Außerdem soll bald eine Pfarrversammlung zu diesem Thema stattfinden, wo dann ein Vertreter des Bistums die Entscheidung des Bischofs erläutern soll.

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