Ausbau soll eher kommen

Baugebiet

Die Anwohner im zweiten Abschnitt des Baugebietes Schulze Wissing in Vreden können sich freuen: Der Bau- und Planungsausschuss hat sich dafür ausgesprochen, den Ausbau der Straßen dort vorzuziehen.

VREDEN

, 16.04.2016, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Endausbau mehrerer Straßen ist jetzt neu geregelt worden. Für den zweiten Abschnitt des Gebiets Schulze Wissing rückt er um zwei Jahre nach vorn – von 2020 auf 2018.

Der Endausbau mehrerer Straßen ist jetzt neu geregelt worden. Für den zweiten Abschnitt des Gebiets Schulze Wissing rückt er um zwei Jahre nach vorn – von 2020 auf 2018.

Die Bagger sollen dort nun im Jahr 2018 rollen. Die Stadt hatte ursprünglich geplant, den Ausbau erst im Jahr 2020 vorzunehmen. Das hatte jedoch für Kritik von den Anliegern gesorgt.

Sie hatten aus ihrer Sicht damit argumentiert, bereits vor Jahren entsprechende Zahlungen an die Stadt geleistet zu haben. Die Verwaltung selbst hatte auf das große Bauprogramm verwiesen – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Integrierten Handlungskonzepts. Das politische Echo blieb allerdings nicht aus: Spätestens nach dem Bürgerantrag war deutlich geworden, dass das Jahr 2020 als Zeitpunkt für den Endausbau nicht mehr zu halten war.

Der Bürgerantrag kam nun inhaltlich im zuständigen Ausschuss zur Sprache. Dort präsentierte die Verwaltung eine Liste, die die Zusammenhänge aufzeigen sollte: Wenn an der einen Stelle ein Ausbau eher kommt, muss an anderer Stelle ein Ausbau im Kalender weiter nach hinten rutschen.

Moorbachstraße

Der neue Fahrplan für den Endausbau verschiedener Straßen stieß im Grunde auf einhellige Zustimmung. Diskussionsbedarf entzündete sich allerdings an einem Punkt: der Sanierung der Moorbachstraße. Mehrere Mitglieder des Bauausschusses wiesen darauf hin, dass diese Straße sich in einem äußerst schlechten Zustand befinde.

Ursprünglich vorgesehen war als Ausbauzeitpunkt das Jahr 2018. Nun hat die Stadt dafür das Jahr 2020 ins Visier genommen. Das eröffne auch die Möglichkeit, vor Ort mit den Anwohnern den Dialog weiterzubringen. Schon im vergangenen Jahr hatte Bauamtsleiter Joachim Hartmann im Bauausschuss zu diesem Punkt deutlich gemacht, dass die Pläne für die Neugestaltung zwar fertig seien – die Akzeptanz der Anwohner sei dafür aber noch nicht gegeben.

Gewerbegebiete

Weniger Diskussionsbedarf lösten die anderen Verschiebungen aus, die sich nun im Straßenbauprogramm ergeben. Diese betreffen in erster Linie das Gewerbegebiet Nord und die Lise-Meitner-Straße in zwei Abschnitten.

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