Ballenpresse und Trecker in Flammen - Feuerwehr verhindert Flächenbrand

Brand Ballenpresse

Eine brennende Strohballenpresse samt Trecker hat die Freiwillige Feuerwehr am Sonntag gelöscht. Die Feuerwehrleute waren dankbar, dass der Landwirt Vorsichtsmaßnahmen ergriffen hatte.

Vreden

16.07.2018, 09:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Schaum löschten die Feuerwehrleute die Ballenpresse und den Trecker. Für Löschwasser hatte der Landwirt mit einem gefüllten Güllefass vorgesorgt - das empfiehlt die Feuerwehr auch anderen Landwirten wegen der extremen Trockenheit zurzeit.

Mit Schaum löschten die Feuerwehrleute die Ballenpresse und den Trecker. Für Löschwasser hatte der Landwirt mit einem gefüllten Güllefass vorgesorgt - das empfiehlt die Feuerwehr auch anderen Landwirten wegen der extremen Trockenheit zurzeit. © Feuerwehr Vreden

Wie die Feuerwehr Vreden mitteilte, wurde am Sonntagabend um kurz nach 18 Uhr eine Gruppe des Löschzuges Ammeloe in den Außenbereich von Ellewick gerufen. Ein Landwirt wollte gerade auf einem Acker Stroh pressen, als die Presse anfing zu brennen. Schon auf der Anfahrt konnten die Feuerwehrleute von weitem die Rauchsäule erkennen, sodass der ganze Löschzug Ammeloe und eine Gruppe des Löschzuges Vreden nachalarmiert wurden. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen Strohpresse und Trecker in Vollbrand und das Feuer hatte sich schon über Teile des Stoppelfeldes ausgebreitet.

Unter Atemschutz

Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Schaumrohr zur Brandbekämpfung vor. Andere Trupps kümmerten sich mit einem C-Rohr darum eine weitere Ausbreitung des Feuers über das gesamte Stoppelfeld zu verhindern. Dabei wurden die Einsatzkräfte vom Landwirt und seinem Grubber unterstützt.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurde das restliche Stroh aus der Presse geholt, auseinandergezogen und abgelöscht. Zum Schluss wurden die Erntemaschinen mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester kontrolliert. Nach etwa zwei Stunden beendete die Feuerwehr ihren Einsatz.

Mit Schaum rückte die Feuerwehr dem Brand zuleibe

Mit Schaum rückte die Feuerwehr dem Brand zuleibe © Feuerwehr Vreden

“Besonders hilfreich für die Löscharbeiten war die Tatsache, dass der Landwirt genau für solch einen Unglücksfall vorgesorgt hatte und ein mit Wasser gefülltes Güllefass zur Verfügung stellen konnte“, betont die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung. Somit sei die Löschwasserversorgung gegeben gewesen an dem Brandort im Außenbereich. Die Feuerwehr empfiehlt auch anderen Landwirten – gerade jetzt bei der anhaltenden Trockenheit – solche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Brandgefahr bei Erntearbeiten ist zurzeit besonders hoch.

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