Bürgerwindpark stellt sich vor

Crosewicker Feld

Sie suchen die Öffentlichkeit: Die Initiatoren für den Windpark im Crosewicker Feld wollen auf die Einwohner von Ellewick-Crosewick zugehen, sie informieren und nicht zuletzt dazu einladen, sich einzubringen.

VREDEN

, 05.03.2015, 05:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Initiatoren des Bürgerwindpars  Ellewick-Crosewick-Zwillbrock stellen ihre Pläne vor.

Die Initiatoren des Bürgerwindpars Ellewick-Crosewick-Zwillbrock stellen ihre Pläne vor.

Die Planungen für die neuen Windenergieanlagen haben weiter Gestalt angenommen. Die Entwicklung nimmt Fahrt auf – nicht zuletzt, weil die Stadt Vreden den Flächennutzungsplan so ändern möchte, dass Zonen für die Windkraft entstehen. Eine dieser Zonen liegt im Crosewicker Feld.

Sonntag Infoveranstaltung 

Was für die künftigen Betreiber einen Beitrag zur Energiewende darstellt, brachte manche Anwohner auf die Barrikaden: Sie befürchten einen Verlust an Lebensqualität. Hohe Bedeutung kommt deshalb der Entscheidung zu, wie groß der Abstand zwischen Windkraftanlagen und Wohnhäusern bemessen sein soll. Vor diesem Hintergrund gehen die Initiatoren des „Bürgerwindparks Ellewick-Crosewick-Zwillbrock“ jetzt an die Öffentlichkeit: In einer Veranstaltung wollen sie den Einwohnern dieses Raumes die Planungen vorstellen, die sie zur Errichtung von Windkraftanlagen haben. Diese Veranstaltung findet statt am Sonntag, 8. März, um 11.15 Uhr in der Genossenschaftsgaststätte Denno.

Lange Planungszeit

Drei Jahre gedauert habe die Planungszeit – zunächst durch die Stadt Vreden und danach durch die Grundstückseigentümer der Windzone, so die Initiatoren in ihrer Pressemitteilung. Auch sei das Projekt öffentlich vorgestellt worden. Zwei Veranstaltungen habe es zu Beginn der Planungen gegeben. Nun seien die ersten Gutachten soweit zum Abschluss gekommen, dass erste Ergebnisse vorgestellt werden könnten, heißt es weiter. Die Fläche sei gutachterlich vollständig begangen worden. Abschließende Aussagen für das Projekt seien zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich. Das hänge von den generellen Vorgaben ab, die derzeit noch für die Windparks diskutiert würden, die in Vreden geplant seien. Das gelte insbesondere für baurechtliche Fragen. Das verweist auf die Abstandsfrage, von der letztlich die Größe der Vorrangzonen ebenso abhängt wie die Zahl der Anlagen, die gebaut werden können. Beabsichtigt seien elf Anlagen. Die genauen Standorte lägen noch nicht fest; sobald die Planungsmöglichkeiten festständen, sollte darüber mit allen direkten Anliegern gesprochen werden. Ziel beziehungsweise Wunsch der Initiatoren sei es, dass das Vorhaben nicht nur durch einige wenige Investoren getragen werde. Auch die Anwohner von Ellewick, Crosewick und Zwillbrock sollen sich finanziell auf unterschiedliche Weise am Windpark beteiligen können.

Wertschöpfung vor Ort

Die Finanzierung und generelle Abwicklung beziehungsweise der Bau der Anlagen sollen so weit wie möglich durch Unternehmen der Region abgewickelt werden. Damit soll die Wertschöpfung weitestgehend vor Ort bleiben. Und weiter heißt es: „Es soll keine fremden beziehungsweise externen Investoren geben.“ Die Beteiligung am Bürgerwindpark soll mit kleinen wie mit großen Einlagen möglich sein. 

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