Café Herzblut ist seit März komplett geschlossen – was ist da los?

mlzGastronomie

Seit Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr ist das Café Herzblut in der Vredener Innenstadt geschlossen. Die Hintergründe dafür sind unkonkret und ein bisschen rätselhaft.

Vreden

, 03.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Türen sind zu, die Lichter aus. Das Café Herzblut in der Vredener Innenstadt ist seit Beginn des ersten Lockdowns Mitte März geschlossen. Während der Schließung gab es keine Speisen zum Mitnehmen und auch als die Maßnahmen gelockert wurden, haben die Betreiber die Türen nicht wieder geöffnet. Die Kellner des Cafés sind inzwischen teilweise in anderen Gastronomiebetrieben in Vreden anzutreffen.

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Viele Vredener fragen sich, was da eigentlich los ist. Macht das Herzblut irgendwann wieder auf? Was ist mit Gutscheinen? Und wieso ist das Café eigentlich so lange geschlossen?

Soziale Netzwerke geben Hinweis auf Grund für die Schließung

Einen Hinweis liefert der Blick in die sozialen Medien. Auf der Seite des Cafés hieß es Ende April: „Wir können aktuell keinen reibungslosen Ablauf garantieren.“ Gemeint war damit die Zubereitung von Speisen zum Mitnehmen. Lediglich Eis wurde während des Lockdowns verkauft.

Mitte Mai wurden die Betreiber auf dem Kanal etwas genauer. „Wir haben während der Quarantäne-Maßnahme endgültig festgestellt, dass unsere Küche dringend ein neues Sicherheitskonzept benötigt. Das ist uns ungemein wichtig für den laufenden Betrieb und für die Sicherheit unserer Gäste und unseres Personals.“ Seit diesem Post herrscht Stille in den sozialen Netzwerken. Nur zwei Hinweise auf das Herzblut Beach, das den Sommer über geöffnet war, gab es noch.

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Auch auf Nachfrage der Redaktion können die Betreiber nicht konkreter werden. „Es tut uns wahnsinnig Leid“, sagt einer der beiden in einem Telefongespräch. Sobald man etwas Konkretes berichten könne, werde man sich selbstverständlich an die Öffentlichkeit wenden.

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