Deborah J. Carter als Meisterin der hohen Töne

Jazz-Konzert

VREDEN Deborah J. Carter – diesen Namen werden sich die Jazzfreunde merken, die am Freitagabend auf Einladung des Hamaland Jazz Clubs ins n-Joy gekommen waren. Noch bevor sie zum Mokrofon griff, hat sie Vorschuss-Lorbeeren bekommen.

von Von Hanne Feldhaus-Tenhumberg

, 04.10.2009, 16:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deborah Carter und ihr Trio begeisterten im n-Joy.

Deborah Carter und ihr Trio begeisterten im n-Joy.

Carter besingt Geschichten aus ihrem eigenen Leben in der kompletten Jazztonscala samt blue notes in red shoes. Letzteres ist übrigens auch der Titel ihrer neuesten CD. Gebannt lauschen die Zuhörer ihrem Scat, dem zusammenhanglosen Silbengebrabbel, das so ’rüberkommt, wie eine spannende Geschichte.   Ihre sensiblen Solostücke entführen in Warm-ums-Herz-Gefilde. Getragen wird Carter mit Samthandschuhen von ihrem Trio. Das liefert keine 08/15-Standardbegleitung, sondern individuelle Improvisationsrückendeckung. Coen Molenaar am Piano schlägt mit virtuosen Fingerkapriolen an, Bassist Marc Zandvelt kontert mit supercoolen Argumenten und Schlagzeuger Haye Jellema lässt aufhorchen mit raffinierten Extras. Mit verjazzten Beatles-Songs beenden die Vier das Konzert und bedanken sich mit Zugaben beim begeisterten Publikum.

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