Die Bewohner seelsorgerisch begleiten

St. Antoniusheim

Seelsorge wird im St. Antoniusheim groß geschrieben. In der Einrichtung in Köckelwick werden wohnungslose Menschen, die an den Rand der Gesellschaft geraten sind, in ihrem Bemühen unterstützt, im Leben wieder Fuß zu fassen.

VREDEN

von Von Anne Rolvering

, 22.10.2013, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freuen sich auf die neuen Aufgaben (v. l.) Pfarrer Guido Wachtel, Martin Merkens (Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariats),  Annette Vortkamp (Hauswirtschafterin im St. Antoniusheim und neue Seelsorgebegleiterin), Diakon Bruder Gereon Henkhues (neuer Seelsorger im St. Antoniusheim), Jana Seifert (Ergotherapeutin im St. Antonius-Altenpflegeheim und neue Seelsorgebegleiterin) und Reinhard Heidemann (Leiter des St. Antoniusheimes).

Freuen sich auf die neuen Aufgaben (v. l.) Pfarrer Guido Wachtel, Martin Merkens (Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariats), Annette Vortkamp (Hauswirtschafterin im St. Antoniusheim und neue Seelsorgebegleiterin), Diakon Bruder Gereon Henkhues (neuer Seelsorger im St. Antoniusheim), Jana Seifert (Ergotherapeutin im St. Antonius-Altenpflegeheim und neue Seelsorgebegleiterin) und Reinhard Heidemann (Leiter des St. Antoniusheimes).

Nach einem Gottesdienst in der Kapelle des St. Antoniusheims gratulierten am Montagnachmittag Pfarrer Guido Wachtel und Reinhard Heidemann, der Leiter des St. Antoniusheims, Diakon Bruder Gereon Henkhues zur kirchlichen Beauftragung als neuer Seelsorger in der Einrichtung der Wohnungslosenhilfe.Auch in Maria Veen tätig Zudem ist Diakon Bruder Gereon Henkhues, der Mitglied der Brüdergemeinschaft der Canisianer ist, auch im Haus Maria Veen in Reken als ständiger Diakon tätig. Das Haus Maria Veen ist wie auch das St. Antoniusheim eine Einrichtung des Vereins für katholische Arbeiterkolonien.

Jana Seifert (Ergotherapeutin im St. Antonius-Altenpflegeheim) und Annette Vortkamp (Hauswirtschafterin im St. Antoniusheim) erhielten am Montag die kirchliche Beauftragung als Seelsorgebegleiterinnen. Zuvor hatten Jana Seifert und Annette Vortkamp an der Ausbildung in der Seelsorge für Menschen mit Behinderungen "Brücken bauen über Grenzen" teilgenommen, die das des Bistum Münster anbietet.Ehrenamtliche qualifiziert Martin Merkens vom Bischöflichen Generalvikariat war maßgeblich für die Qualifizierung der Seelsorgebegleiterinnen zuständig. "Unsere beiden Mitarbeiterinnen sind jetzt mit jeweils vier Wochenstunden für die Seelsorge im St. Antoniusheim freigestellt", erläuterte Reinhard Heidemann. Beide kümmern sich dort nun um die religiöse Begleitung der Bewohner, die Gestaltung einer am Kirchenjahr orientierten Atmosphäre, die Gestaltung von Wortgottesdiensten, die Einbeziehung von Mitarbeitern als Multiplikatoren sowie um den Lektoren- und Kommunionhelferdienst in Gottesdiensten des Antoniusheims. "Mit dieser kirchlichen Beauftragung wird die Seelsorge von Haupt- und Ehrenamtlichen miteinander verknüpft, gleichzeitig übernehmen die Seelsorgebegleiterinnen eine Brückenfunktion zu unserer Pfarrgemeinde St. Georg", hob Pfarrer Guido Wachtel hervor.  

  • Wohnungslose können neben Unterkunft und Verpflegung im St. Antoniusheim sozial- und arbeitstherapeutische sowie seelsorgerische Beratung wahrnehmen.
  • Der Verein für katholische Arbeiterkolonien errichtete das Heim 1908.
  • Verschiedene Wohngruppen, dezentrale Wohneinheiten und die enge Zusammenarbeit mit dem ambulant en betreuten Wohnen helfen bei einer Reintegration in die Gesellschaft.

 

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