Die Messdiener und Mitglieder der KLJB in Ammeloe fordern mehr Platz für die Jugendarbeit

VREDEN Den Messdienern und Mitgliedern der KLJB Ammeloe wird es zu eng in ihren Räumen im Pfarrheim. Sie wünschen sich mehr Platz für die Jugendarbeit in dem Vredener Ortsteil.

13.03.2009, 19:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Messdiener und Mitglieder der KLJB in Ammeloe fordern mehr Platz für die Jugendarbeit

<p>Das Ammeloer Pfarrheim bietet nach Ansicht der Jugendvertreter nicht genügend Platz für alle. Heisterborg</p>

Die Kirche - als Träger der Ammeloer Gruppen - hatte bereits im Vorfeld signalisiert, dass für eine Erweiterung des Pfarrheims keine finanziellen Mittel zur Verfügung stünden. Statt eines Neu- oder Anbaus hatten die Jugendgruppen in einem Antrag, der am Donnerstag Thema im Jugendausschuss war, vorgeschlagen, den Dachausbau über der Ammeloer Grundschule auszubauen, die sie bei Bedarf bereits jetzt teilweise nutzen. Den finanziellen Aufwand schätzen die Vertreter auf rund 25 000 Euro. Hinzu kämen noch Eigenleistungen. Grundsätzlich sei das Anliegen sehr positiv aufgenommen worden von den Mitgliedern des Fachausschusses, meinte der Erste Beigeordnete Dr. Christoph Holtwisch. Trotzdem gebe es Zweifel, was die Kostenschätzungen beispielsweise hinsichtlich des benötigten Materials angehe. Denn die Verwaltung war vor knapp acht Jahren, als der Spielmannszug Ammeloe einen Ausbau ins Gespräch brachte, zu einem anderen Ergebnis gekommen. Die Kostenschätzung belief sich damals unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorschriften auf 116 000 Euro - über 81o00 Euro allein für Material. Doch nicht nur die Kostenfrage spielte bei den Erwägungen, die zahlreiche Vertreter der Jugendgruppen während der Sitzung verfolgten, eine Rolle. Eine Dezentralisierung der Jugendarbeit, die ebenfalls zur Sprache kam, könne erst erfolgen, wenn klar sei, wie die künftige Grundstruktur in Vreden aussehen könne. Das Resultat: Bei einem Termin vor Ort wollen sich die Vertreter des Gremiums bald selber ein Bild von der Situation machen. "Es soll geschaut werden, wie viele Jugendliche aktiv sind und was dort angeboten wird." Vorher wollen die Verwaltung, Vertreter der Parteien, der Jugendgruppen und der Kirche sich an einen Tisch setzen, um nach alternativen Lösungen zu suchen. "Solche könnten möglicherweise in der verstärkten Nutzung der Ammeloer Schule oder anderer Pfarrheime liegen", so Holtwisch weiter. kh

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