Direkt nach Saisonabschluss rücken die Abrissbagger im Vredener Freibad an

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Direkt nach Abschluss der Freibadsaison wurden die ersten Abrissarbeiten im Freibad aufgenommen. Zur neuen Saison soll das neue Edelstahlbecken strahlen. Wenn Wetter und Corona es zulassen.

Vreden

, 03.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit dem 30. August ist das Vredener Freibad an der Ottensteiner Straße geschlossen, Betrieb herrscht nun dennoch. Und zwar emsiger. Denn schweres Gerät ist angerückt, um die umfassende Sanierungsmaßnahme einzuleiten. Dem Betonbecken „geht es an den Kragen“, das seit Jahrzehnten gewohnte Bild wird schon bald Geschichte sein. So wie nun schon der Drei-Meter-Sprungturm.

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Kurzer Rückblick: Die Zukunft des Freibades wurde zu einer Art Dauerbrenner. Am Ende hatte sich der Rat im Februar dazu durchgerungen, letztlich doch die Edelstahlvariante umzusetzen. Kostenpunkt: rund 2,3 Millionen Euro.

Der Drei-Meter-Sprungturm ist abgerissen: Nachdem zunächst rund um das Becken schweres Gerät eingesetzt wird, geht es bald an den Rückbau des Betonbeckens.

Der Drei-Meter-Sprungturm ist abgerissen: Nachdem zunächst rund um das Becken schweres Gerät eingesetzt wird, geht es bald an den Rückbau des Betonbeckens. © Markus Gehring

Nach Berechnung des Planungsbüros sollen sich die Gesamtkosten auf rund 2,9 Millionen Euro belaufen. Letztere waren im Planungsprozess kontinuierlich angestiegen. Das hatte auch dafür gesorgt, dass die Sanierung, die im Grunde eine Erneuerung ist, um ein Jahr verschoben worden war.

Drei Gewerbe bilden Schwerpunkte

Nun wird es was: Neben den Arbeiten am und im Betonbecken stehen zunächst sogenannte Bauwasserhaltungsmaßnahmen im Bereich des Schwimmbeckens an – diese „inklusive der Absenkung des Grundwasserspiegels“, wie der Erste Beigeordnete Bernd Kemper erläutert. Auch die weiteren Ausschreibungen seien weit vorangeschritten, in einem weiteren Schritt könnten dann die Edelstahlarbeiten beginnen.

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„Wir sind weiter guter Dinge, dass es mit der Eröffnung zur neuen Freibadsaison 2021 im Juni oder Juli etwas werden wird“, blickt Kemper voraus. Neben Witterungseinflüssen müsse natürlich stets die Corona-Entwicklung im Auge behalten werden.

Offizieller Startschuss am 9. September

Insgesamt stehen grundlegend drei Gewerke – diese machen rund 70 Prozent der Gesamtinvestition aus – an: die Edelstahlbeckenauskleidung inklusive Rohbau und Rückbau, die Schadstoffsanierung und eben die Wasserhaltung. Trotz des „überschaubaren Umfangs“ an Gewerken gebe es in diesen Zeiten keine hundertprozentige Sicherheit, so Bernd Kemper. „Von der weiteren Entwicklung der Pandemie sind auch wir in gewisser Weise abhängig, Garantien kann in diesen Zeiten niemand aussprechen“, erklärt der Erste Beigeordnete.

Als auch äußerliches Zeichen, dass die Sanierungsmaßnahme angelaufen ist, wird ein offizieller Spatenstich am kommenden Mittwoch, 9. September, vorgenommen.

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