Die AfD hat auf dem Vredener Marktplatz eine Mahnwache abgehalten, weil die Stadt Vreden einen Infostand verboten hatte.
Die AfD hat auf dem Vredener Marktplatz eine Mahnwache abgehalten, weil die Stadt Vreden einen Infostand verboten hatte. © picture alliance/dpa
Bundestagswahl

Dreiste Aktion: AfD umgeht Verbot von Wahlwerbung in Vreden mit einem Trick

Die Stadt Vreden hat der AfD verboten, einen Infostand auf dem Krammarkt aufzubauen. Die AfD hält das für rechtswidrig und findet einen anderen Weg, um Flyer zu verteilen.

Die AfD hat am Montagmorgen eine Mahnwache auf dem Vredener Marktplatz abgehalten. Diese richtete sich laut Pressemitteilung der Partei „gegen den Verfassungsbruch der Stadtverwaltung Vreden“. Für den Ersten Beigeordneten Bernd Kemper war die Veranstaltung aber eher ein klassischer Infostand – und genau den hatte die Stadt zuvor verboten.

Wahlwerbung in Vreden nur in bestimmtem Zeitraum erlaubt

AfD meldet Mahnwache bei der Polizei an

AfD verteilt bei der Mahnwacher auch Info-Flyer

Über die Autorin
Redaktionsleiterin
Als gebürtige Vredenerin habe ich mich aus Liebe zur Region ganz bewusst für den Job als Lokaljournalistin in meiner Heimat entschieden. Mein Herz schlägt für die Geschichten der Menschen vor Ort. Ich möchte informieren, unterhalten und überraschen.
Zur Autorenseite

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.