Durch die Berkelbrücke auf Radweg gestürzt

Unfall bei Glätte

Erst durch die Anfrage eines Lesers ist die Redaktion auf einen spektakulären Unfall aufmerksam gemacht worden, der sich schon vor mehr als einer Woche ereignet hat: Am Sonntag, 2. Februar, ist ein 74-jähriger PKW-Fahrer wegen Eisglätte auf der Overbergstraße von der Fahrbahn abgekommen, hat das Geländer der Berkelbrücke dort durchbrochen und ist mit seinem Auto knapp drei Meter tief auf den unter der Brücke her führenden Rad- und Gehweg gelandet.

VREDEN

10.02.2014, 14:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf eisglatter Fahrbahn hatte der  Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war durch das Brückengeländer von der Overbergstraße auf den Radweg an der Berkel gestürzt.

Auf eisglatter Fahrbahn hatte der Autofahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war durch das Brückengeländer von der Overbergstraße auf den Radweg an der Berkel gestürzt.

In kurzer Zeit hätten die sieben Unfälle aufgenommen werden müssen. Ein internes Versäumnis innerhalb der Polizei war wohl der Grund, warum diese Unfälle nicht an die Pressestelle weitergegeben wurden, hieß es gestern aus Borken. Als sich der Unfall in Vreden ereignete, lag die Außentemperatur bei fünf Grad, ging aus dem Bericht der Polizeibeamten hervor. Der Mann, der von der Beatrixstraße kommend in Richtung Kreisverkehr Stadtlohner Straße/Südlohner Diek fuhr, durchbrach die Brücke oberhalb des Gehwegs. Nur zwei Meter weiter, und er wäre in der Berkel gelandet.

Jürgen Depenbrock, Fachabteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung bei der Stadtverwaltung Vreden, war auch vor Ort nach dem Unfall. An dem Tag sei der diensthabende Bauhofmitarbeiter morgens unterwegs gewesen, um Wetter und die Straßen zu kontrollieren. Es habe nichts auf Glätte hingedeutet. Auch der Kreis Borken sei an dem Tag nicht zum Streuen draußen gewesen, ergänzt der Fachabteilungsleiter. Dass es auf der Brücke bei fünf Grad Außentemperatur zu Eisglätte gekommen war, müsse wohl mit einem Wetterphänomen zu tun haben. „Wir haben dann aber an den bekannten Stellen sicherheitshalber gestreut“, sagte Depenbrock.

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