Fazit nach einem Jahr Hochzeitsvorbereitung: Probleme machen entspannter

mlzKolumne Brautnah

Die Hochzeit von Redakteurin Victoria Thünte steht nun kurz bevor. Hinter ihr liegt ein Jahr voller Problemchen, Aufregung und jeder Menge Organisationsarbeit. Zeit für ein Fazit.

Vreden

, 04.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Und plötzlich ist sie da, die Hochzeit. In den letzten Tagen hat die Nervosität dann doch zugeschlagen. Tagsüber spüre ich davon zwar wenig. Es ist einfach zu viel zu tun, um nervös zu sein. Aber abends im Bett, da fange ich an zu grübeln, kann nicht schlafen, stelle mir den großen Moment vor – und kann es doch immer noch nicht richtig glauben.

Hinter uns liegt ein Jahr, das von den Hochzeitsvorbereitungen geprägt war. Am Anfang ging es Schlag auf Schlag. Termin festlegen, Location aussuchen, Fotograf und DJ buchen. All das muss man fast ein Jahr im Voraus erledigen, sonst ist alles ausgebucht.

Tipps und Kritik von allen Seiten

Das war auch die Zeit, wo die allgemeine Aufregung am größten war. Alle hatten Ideen, Ratschläge, Wünsche, Anregungen, Kritik und Tipps. Ich habe alles gesammelt, ständig meine Meinung geändert, alles aufgeschrieben und stundenlang recherchiert.

Ich wollte, dass alles perfekt wird. So viele tolle, coole Ideen, die ich unbedingt umsetzen wollte. Dies noch und jenes noch und das sowieso...

Kleinigkeiten sind plötzlich nicht mehr wichtig

Doch im Laufe der Hochzeitsplanungen bin ich entspannter geworden. Mir ist klar geworden, dass es nicht wichtig ist, wo diese eine Kerze steht, dass Servietten und Menükarten dieselbe Farbe haben oder wie viele Blumen auf den Tischen stehen. Diese Kleinigkeiten sind zwar schön, aber eben auch kein Beinbruch, wenn es nicht perfekt ist.

Irgendwann habe ich aufgehört, mich zu stressen. Ich wollte die Zeit einfach genießen. Und ich möchte auch meinen Hochzeitstag genießen, ohne die ganze Zeit darüber nachdenken zu müssen, ob alles genauso läuft wie geplant.

Fotograf hat plötzlich abgesagt

Das könnte auch daran liegen, dass bei den Planungen durchaus einiges schief gegangen ist. Ein Fotograf, der zwei Monate vor der Hochzeit plötzlich abgesagt hat, ein verloren gegangenes Paket, eine lange erfolglose Suche nach einem Kleid oder Schuhe, die plötzlich doch nicht mehr so gut passen wie im Laden – wir hatten einige Problemchen zu lösen.

Aber all das ist nun erledigt, die Checkliste ist abgearbeitet, der Zeitplan steht. Nun ist endlich Zeit für Vorfreude. Jetzt wird geheiratet!

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