Nutzfeuer war Ursache für Heubodenbrand in Lünten

mlzDachstuhl brannte

Auf einem Bauernhof in Lünten hat am Samstagmorgen ein Heulager auf einem Dachboden gebrannt. Nach Ermittlungen der der Polizei war vermutlich ein Nutzfeuer Ursache des Brandes.

Vreden

, 30.03.2019, 12:09 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Brand auf einem Bauernhof in Lünten-Sand scheint die Brandursache geklärt. Polizeisprecher Thorsten Ohm erklärte am Montagmorgen, dass nach jetzigem Ermittlungstand ein angemeldetes Nutzfeuer den Brand vermutlich durch Funkenflug oder Hitzeentwicklung verursacht hat. Der Eigentümer hatte Holzreste auf dem Hof verbrannt. Er selbst hatte auch die Feuerwehr alarmiert, als er Rauch aus dem Dachboden aufsteigen sah.

Die Einsatzmeldung am Samstag um 10.13 Uhr ließ nach der Brandserie im vergangenen Jahr Schlimmes befürchten: „Feuer - Bauernhof“. 70 Feuerwehrleute der beiden Löschzüge Vreden-Stadt und Ammeloe eilten am Samstagmorgen zu dem unweit der Bundestraße 70 gelegenen Gehöft in Lünten-Sand.

Dichter Rauch über dem Dachstuhl

„Als wir eintrafen, stieg dichter Rauch aus dem Dachstuhl“, berichtete Einsatzleiter Christian Nienhaus. Flammen schlugen aber noch nicht aus dem Dach. Die Feuerwehrleute starten ihren Löschangriff von zwei Seiten über zwei Leitern. Nachdem sie das Dach teilweise abdeckt hatten, bekämpften sie den Brand mit dem Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug. Schnell konnte auch eine weitere Wasserversorgung über einen nur wenige hundert Meter entfernten Hydranten aufgebaut werden.

Zu diesem Zeitpunkt stand längst fest, dass der Brand nicht mit den dramatischen Bränden des vergangenen Jahres zu vergleichen war. Die Stallung war ungenutzt, das Wohnhaus unbewohnt.

Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Vreden-Stadt und Ammeloe wieder abrücken.

Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Vreden-Stadt und Ammeloe wieder abrücken. © Stefan Grothues

Der Sachschaden blieb dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr gering. Nach Polizeiangaben blieb das Gebäude weitgehend unversehrt.

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