Ganz deutliche Entscheidung: Stettiner Platz wird nicht bebaut

Bauausschuss

Der Stettiner Platz wird nicht bebaut. Die Idee eines Interessenten haben Verwaltung und Politiker im Bauausschuss am Montagabend verworfen. Das Projekt hatte unter Anwohnern für Wirbel gesorgt.

Vreden

, 01.10.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Stettiner Platz an der Breslauer Straße wird nicht bebaut. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss hat der Idee einen klaren Riegel vorgeschoben.

Der Stettiner Platz an der Breslauer Straße wird nicht bebaut. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss hat der Idee einen klaren Riegel vorgeschoben. © Markus Gehring

Soll der Stettiner Platz mit Wohnungen bebaut werden? Von der Verwaltung und dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss gab es dazu ein ganz klares „Nein“.

Jetzt lesen

Ein Interessent hatte beantragt, ein Nutzungskonzept für das 712 Quadratmeter große städtische Grundstück zu erstellen. Dagegen waren schon die Anwohner Sturm gelaufen.

Nachverdichtung nur dort möglich, wo auch Platz ist

Dasselbe Bild am Montag im Ausschuss: Auch wenn die Stadtverwaltung dem Thema Nachverdichtung immer sehr aufgeschlossen gegenüber stehe: „Auf diesem Grundstück drängt sie sich wirklich nicht auf“, sagte er. Und das betreffe sowohl die Stellplätze als auch den Baumbestand. Würde man das Grundstück bebauen, käme es auf der Breslauer Straße zu Konflikten zwischen Autoverkehr, parkenden Autos und Radfahrern. „Bei aller Liebe zur Nachverdichtung, dieses Grundstück sollte man belassen, wie es ist“, erklärte Dirk Hetrodt.

Jetzt lesen

Gerd Welper (Grüne) stieß ins gleiche Horn: „Für Nachverdichtung braucht man eine Lücke. Und der Stettiner Platz ist ganz einfach keine“, sagte er. Das allerdings hätte der Rat auch schon in der ersten Runde der Beratung so entscheiden können, ohne das Thema erst noch an den Bauausschuss weiterzureichen. „So hätte man den Anwohnern eine Menge Aufregung ersparen können“, sagte er. Das sahen Heinz-Bernd Röring (CDU) und Christiane Albers (SPD) genauso.

Einstimmig lehnten die Mitglieder des Bauausschusses den Antrag ab.

Lesen Sie jetzt