Vredener „Garten der Ruhe“ erstrahlt in neuem Glanz

Alter Friedhof

Nach Abschluss der umfangreichen Maßnahmen lohnt sich ein Besuch im Garten der Ruhe, dem alten Friedhof an der Ostendarper Straße: Parkähnlich und dennoch ein Ort der Ruhe und des Gedenkens.

Vreden

21.07.2020, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Verantwortlichen von Stadt und Bürgerstiftung bei der Begehung des alten Friedhofs.

Die Verantwortlichen von Stadt und Bürgerstiftung bei der Begehung des alten Friedhofs. © Stadt Vreden

Hermann Pennekamp und Klaus Ostendorf vom Vorstand der Bürgerstiftung Vreden erläuterten den Vertretern der Stadt Vreden die durchgeführten Maßnahmen. Die Toranlage wurde saniert, ein neuer Eingang von der Ostendarper Straße her angelegt und vier neue Bänke sind aufgestellt worden.

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Einige schutzwürdige Grabmäler wurden saniert und wieder aufgestellt, so zum Beispiel das Grab des Vredener Hausarztes Aloys Cohaus. Dieser 113 Jahre alter Grabstein sei ebenso wie die Grabstelle des Pfarrers Anton Tappehorn von geschichtlicher Bedeutung, so Hermann Pennekamp. Einige Grabstätten wurden nicht verändert.

Sanierte Wege und verbesserte Hecke

Die Umgestaltungen wurden in Absprache mit Angehörigen vorgenommen. Die Kreuzigungsgruppe mit den Priestergräben wurde von der Bürgerstiftung saniert.

Die Verlegung des Kriegerehrenmals wurde beim Ortstermin nochmals in Erinnerung gerufen. Wege wurden saniert, abgestorbene Bäume mussten gefällt werden, die Feldahorn-Baumallee wurde erweitert, die Hecke teilweise neu angepflanzt, ausgebessert und großflächig zurückgeschnitten.

Hermann Pennekamp von der Bürgerstiftung begutachtete einen historischen Grabstein.

Hermann Pennekamp von der Bürgerstiftung begutachtete einen historischen Grabstein. © Stadt Vreden

Bei den Neuanpflanzungen sei es gerade im ersten Jahr wichtig, gut zu wässern, so Hermann Pennekamp. Die Bürgerstiftung erledigt dies 2020, teils in Zusammenarbeit mit Nachbarn des Friedhofes.

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Auch nach Abschluss der Maßnahmen werde man nie ganz fertig sein, ständig ändere sich etwas und eine entsprechende Pflege sei wichtig. Hierbei sprach Hermann Pennekamp das Thema Beetpatenschaften an. Interessenten können sich am städtischen Bauhof bei Martin Terbrack melden.

Förderung über 104.000 Euro

Die Bürgerstiftung kümmert sich seit zwölf Jahren um den alten Friedhof und hat dafür eine Förderung über insgesamt 104.000 Euro aus dem Heimatprogramm des Landes NRW erhalten. Die Bürgerstiftung plane zum Denkmaltag am 13. September Führungen durch den Garten der Ruhe anzubieten.

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