Pfarrhaus Vreden

Grundsteinlegung: Pfarrhaus Vreden soll sich im Kirchplatz gut einfügen

Mit Einsetzten des Grundsteins und anschließendem Rundgang im neuen Gebäude feierten Pfarrer Christoph Theberath zusammen mit vielen Gästen das Richtfest im Pfarrhaus Vreden.
Architekt Jens Matzken zusammen mit Pfarrer Christoph Theberath (r.) bei der Grundsteinlegung. © Kirchengemeinde St. Georg

Das neue Pfarrhaus der Kirchengemeinde St. Georg in Vreden wurde am Mittwoch (8. September) der Öffentlichkeit vorgestellt. An dem Abend wurde auch eine Gründungsurkunde in das Mauerwerk eingelassen, wie die Gemeinde mitteilte.

Bevor jedoch der Spatenstich letztes Jahr im Januar erfolgte, waren zuvor archäologische Untersuchungen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe nötig. Grund dafür war, dass sich das Objekt auf kulturhistorischem Grund der ehemaligen Stiftsimmunität befindet.

Viele Gäste nehmen am Richtfest teil

Nachdem Pfarrer Christoph Theberath die Gäste und Beteiligten begrüßt hatte, erläuterte er die Umsetzung des Projekts und fand lobende Worte für alle, die an dem Projekt beteiligt waren und immer noch beteiligt sind.

Danach folgt ein Festakt, bei dem viele verschiedene Mitglieder beteiligt waren.

Darunter das Seelsorgeteam, Mitglieder des Kirchenvorstandes und Pfarreirates, die Büroleitung der Gemeinde und Vertreter der Stadt, der Zentralrendantur Ahaus-Vreden.

Auch die mit dem Neubau beauftragten verantwortlichen Architekten und Bau- und Fachunternehmen waren Teil des kleinen Festakts.

Beteiligte und Gäste des Richtfestes.
Beteiligte und Gäste des Richtfestes. © Kirchengemeinde St. Georg © Kirchengemeinde St. Georg

Aus einem Architektenwettbewerb im Dezember 2019 war das Architekturbüro Winkelmann Matzken als Gewinner hervorgegangen. Architekt Jens Matzken betonte am Mittwoch dass die Umsetzung des Projekts eine große Herausforderung gewesen sei.

Wichtig sei es vor allem gewesen, den Gebäudekomplex optisch und stimmig passend in das Gesamtbild des Kirchplatzes einzufügen – an einer so exponierten Stelle zwischen Stiftskirche und Kulturhistorischem Zentrum Westmünsterland,

Gleichzeitig betonte er auch, dass viele erforderlichen Gewerke an regionale Unternehmen vergeben werden konnten.

Zentrale Verwaltung der Kirchengemeinde findet bald neuen Standort

„Ich bin froh und dankbar, dass nach vielen Gesprächen mit dem Bistum, der Stadt, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und vieler weiterer Mitentscheider der Neubau nun schon deutliche Konturen angenommen hat“, berichtete Pfarrer Christoph Theberath.

Außerdem wies er darauf hin, dass die die zentrale Verwaltung der Kirchengemeinde demnächst dort ihren Standort haben wird. Im Gebäude befinden sich zudem drei Wohnungen, die von ihm, Pfarrer Weidemann und von Gästen bewohnt werden.

Im Anschluss des Tages konnte das Gebäude von Gästen und allen Beteiligten besichtigt werden.

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