Gute Öffentlichkeitsarbeit sieht anders aus

mlzKommentar

Zum Umgang mit dem geplanten Abzug des Notarztes aus Vreden lesen Sie hier den Kommentar

Vreden

, 25.10.2019, 18:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Ordnung: Folgt man der Darstellung des ärztlichen Leiters des Rettungsdienstes und der zuständigen Dezernentin des Kreises, müssen sich die Vredener keine Sorgen vor dem Abzug des Notarztes machen. Die Notfallversorgung scheint auch ohne Notarzt-Standort in Vreden auch durch die Qualifikation der Notfallsanitäter gesichert.

Das haben unterschiedliche Mediziner in Vreden in vielen Gesprächen in den vergangenen Tagen anders dargestellt. Aus Unwissenheit oder aus Angst vor der Veränderung, kann ich nicht beurteilen.

Viele Vredener haben sich deswegen Sorgen gemacht. Kein Wunder. Die vielen offenen Fragen rund um den Notarzt, die Notfallsanitäter und die Hintergründe des Abzugs wurden ja auch erst jetzt beantwortet. Ein früherer Termin war mit den Verantwortlichen nicht zu bekommen. Und erst in einem Monat werden die Vredener auf einer Veranstaltung noch einmal umfassend dazu informiert.

Mit einer transparenten Öffentlichkeitsarbeit hat das nicht viel zu tun. Dass der Vertrag zwischen Klinikum und Kreis gekündigt wird, steht seit Ende Juni fest. Den Politikern wurde das Ergebnis bis Anfang Juli mitgeteilt. Sie hätten direkt nachfragen müssen. Dieses Versäumnis werfe ich ihnen auch immer noch vor.

Und auch alle Vredener hätten ein Recht auf unmittelbare und umfassende Informationen gehabt. Erst durch massiven Druck in der Öffentlichkeit hat der Kreis die Informationen aufbereitet.

Für die Zukunft hat die Dezernentin vom Kreis Besserung gelobt. Gut so.

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