Häuslebauer dürfen hoffen

Stadt-Entwicklung

Langsam wird es ernst. Das Neubaugebiet "Fasanenweg Klosterhook" gewinnt Konturen, denn die Planung hat Fortschritte gemacht. Sie geht bald in Form eines Bebauungsplanes in die öffentliche Auslegung.

VREDEN

, 31.07.2015, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Einmündung Berliner Straße: Dort soll ein neuer Knotenpunkt entstehen, um das geplante Neubaugebiet zu erschließen, das im nächsten Jahr hinter der Ringstraße erschlossen werden soll.

Die Einmündung Berliner Straße: Dort soll ein neuer Knotenpunkt entstehen, um das geplante Neubaugebiet zu erschließen, das im nächsten Jahr hinter der Ringstraße erschlossen werden soll.

Das hatte der Bauausschuss bereits in seiner Sitzung Ende Mai beschlossen. Weitere planerische Arbeiten seien im Anschluss jedoch erforderlich gewesen, um diesen Schritt zu vollziehen, so die Stadt (siehe auch "Drei Fragen an…").

Der Ausschuss hatte sich bei drei Enthaltungen aus der SPD einstimmig hinter die Pläne gestellt. Stadtplaner Dirk Hetrodt hatte noch einmal aufgezeigt, wie die Planungen aussehen. Ein zweigeteiltes Gebiet soll entstehen.

Nutzungen vielfältig

Flächen für den Bau von Wohnhäusern sind auf dem Areal südlich der Ringstraße ebenso vorgesehen wie für Gewerbe - allerdings ausdrücklich nur solches, das nicht in einen Konflikt mit dem Wohnen steht. Möglich werden zum Beispiel Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude. Zu den ebenfalls zulässigen Ausnahmen zählt unter anderem Autohandel ohne Werkstattbetrieb.

Die Gesamtfläche beträgt rund 112000 Quadratmeter. 38,6 Prozent davon sind für eine Nutzung als allgemeines Wohngebiet vorgesehen. Die Stadt plant mit 70 Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser. Aber auch für Mehrfamilienhäuser gibt es Platz. Offen ist noch, ob die Stadt dort auch Wohneinheiten für Flüchtlinge schaffen will. Die planerischen Voraussetzungen dafür wären zumindest gegeben.

SPD enthält sich

Genau an diesem Punkt machte jedoch Alfons Effing fest, warum die SPD dem Plan nicht ihre Ja-Stimme geben wollte: "Dem Plan stimmen wir eigentlich zu, aber nicht dem Bau von Flüchtlingsunterkünften dort."

Ein Viertel der Fläche nimmt den Gewerbe- und Dienstleistungspark auf. Im Plangebiet finden sich ebenfalls Grün- und Verkehrsflächen. Kritisch hinterfragt hatte Hendrik Mulder (FDP), warum das Regenrückhaltenbecken nicht außerhalb des Plangebietes errichtet werden könne. Er begrüßte den Plan als Ganzes jedoch, denn der Bedarf an Wohnbauland sei hoch. Ihre Zustimmung hatten auch die Vertreter von CDU, Grünen und UWG.

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