Verbrauchermarkt

Kaufland: „Verbrauchermarkt würde Attraktivität von Vreden steigern“

Auch nach mehreren Jahren Diskussion und einigen Rückschlägen hält Kaufland an seinen Plänen für Vreden fest. Das Unternehmen sieht Vorteile für die Stadt, die Sorgen teilt es nicht.
Die Firma Kaufland würde nach wie vor gerne einen Markt im leerstehenden BayWa-Gebäude an der Stadtlohner Straße eröffnen. © Thorsten Ohm (Archiv)

Kaufland hat nach drei Jahren Stille im Sommer erneut eine Bauvoranfrage beim Kreis Borken eingereicht. Das Unternehmen möchte demnach noch immer einen Verbrauchermarkt an der Stadtlohner Straße eröffnen. Aber warum ist es dabei so hartnäckig?

Das haben wir die Pressestelle von Kaufland gefragt. Sprecherin Alisa Götzinger antwortet schriftlich auf die Anfrage. Demnach sei man der Meinung, „dass die Ansiedlung eines Kaufland-Verbrauchermarktes das Angebot in der Stadt erweitern würde“.

Kaufland teilt die Sorgen der Stadt nicht

Die Sorgen der Stadt Vreden, dass der Markt auf dem ehemaligen Baywa-Gelände der Innenstadt schaden würde, teilt das Unternehmen nicht. Im Gegenteil. „Eine Kaufland-Filiale in Vreden würde auch die Frequenz im Nahversorgungsbereich und allgemein die Attraktivität von Vreden als Einkaufsort über die Grenzen hinaus erhöhen“, heißt es in der Stellungnahme.

Schließlich würden die Kunden aus Vreden ja momentan nach Ahaus oder Borken fahren, um bei Kaufland einzukaufen. Das Konzept komme also an und der positive Zuspruch aus der Bevölkerung bestätige das Unternehmen, weiter am Ball zu bleiben.

2017 hatte Kaufland zum ersten Mal Interesse an dem Grundstück an der Stadtlohner Straße gezeigt. Die Stadt sah die Pläne schon damals negativ und unternahm verschiedene Schritte, um eine Ansiedlung zu verhindern. Zu der neuen Bauvoranfrage soll die Stadt nun eine Stellungnahme abgeben, die vermutlich wieder negativ ausfallen wird.

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