Kinder tanzen zu Beethoven

VREDEN Die Geschichte des Prometheus wurde am Samstag nicht nur mit Worten und Sätzen erzählt, sondern durch eindrucksvolle Töne und Bilder lebendig. Rund 100 große und kleine Gäste erlebten das traditionelle Kinderkonzert in der Aula des Gymnasiums.

22.03.2009, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinder tanzen zu Beethoven

<p>Bernd Sikora erläutert die vier Teile der Aufführung "Die Geschöpfe des Prometheus" von Ludwig van Beethoven. Kinder aus dem Publikum durften wie "die Geschöpfe" zur Musik tanzen. Rolvering</p>

Das Euregio Symphonieorchester VHS Ahaus unter der Leitung von Arndt Winkelmann musizierte vier Auszüge aus "Die Geschöpfe des Prometheus" von Ludwig van Beethoven und bot einen Hörgenuss, der zugleich Kinder, Eltern und Großeltern faszinierte. Im ersten Teil des Konzertes erläuterte Bernd Sikora kurzweilig und ansprechend die einzelnen Sätze und die Intention des Komponisten. "Wer ist Prometheus? Diese Frage beantwortete Bernd Sikora im ersten Teil und entführte die Zuschauer "in eine Zeit als die Menschen noch kein Feuer hatten". Die Musik klang passend dazu dunkel und geheimnisvoll, die Kälte wurde durch "zittrige" Geigenklänge fühlbar und die Oboe spielte eine schwermütige Melodie. "Wenn Beethoven Prometheus kommen lässt und die Geschöpfe tanzen, wird alles kraftvoll und wunderschön", erläuterte Bernd Sikora und drei mutige Jungen aus dem Publikum wagten einen Tanz zur Musik. Im dritten Auszug des Musikstückes stand das "Pizzikato" der Streichinstrumente im Vordergrund, denn "Beethoven träumt hier", erklärte Bernd Sikora den Kindern. Starke Musik und die Harmonie im prächtigen Zusammenspiel aller Instrumente war der Höhepunkt des vierten Teils, des Finales. In der "aktiven Pause" durften Kinder und Erwachsene auf die Bühne und nutzten die Gelegenheit, sich mit den Musikern zu unterhalten und den Instrumenten erste Töne zu entlocken. Ob Geige, Cello, Blasinstrumente oder Pauke, alles konnte hautnah erlebt und ausprobiert werden. Die fröhlichen Gesichter der Mädchen und Jungen zeigten, dass dies eine tolle Möglichkeit war, den Spaß am Spielen eines Instrumentes zu vermitteln. Anschließend folgte die Aufführung des Konzertes und die kleinen und großen Gäste bedankten sich mit langanhaltendem Beifall für den klassisch-beschwingten Nachmittag.rol

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