Kinderkonzert zum Mitmachen begeisterte kleine und große Gäste in Vreden

mlzKinderkonzert in Vreden

Mit Wachteln, Kuckuck, Nachtigallen, Ratschen und Trompeten unterstützten die Kinder die Musiker des Euregio Symphonieorchesters VHS Ahaus. Auch das Publikum bekam eine Aufgabe.

Vreden

, 20.01.2020, 18:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Wachteln, Kuckuck, Nachtigallen, Ratschen und Trompeten musizierten zahlreiche Kinder am Samstagnachmittag gemeinsam mit dem Euregio Symphonieorchester VHS Ahaus unter der Leitung von Michael Rein vor rund 350 Gästen beim traditionellen Kinderkonzert.

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Die Mitglieder des Orchesters präsentierten Mozarts „Cassatio ex G“, das die optimalen Bedingungen bot, die Mädchen und Jungen mit einfachsten Spielinstrumenten aus dem Berchtesgadener Land musikalisch mit einzubeziehen. Kontrabassist Bruno Visser hatte die vielen Holzinstrumente extra für das Konzert nachgebaut. Mit seiner Handpuppe „Vredi“ begrüßte er stilecht gekleidet die Kinder, Eltern und Großeltern im Theater- und Konzertsaal.

Rhythmisches Klatschen war nur der Anfang

Dirigent Michael Rein fing gut gelaunt den Applaus der Gäste symbolisch mit einem Geigenkasten auf. Das rhythmische Klatschen war der Auftakt des Konzertes, das sich mit einem lustigen Kanon des Publikums fortsetzte. „Heut ist ein Fest bei den Fröschen am See, bald im Konzert und ein großes Dinner, Quak, Quak, Quak,“ schallte es fröhlich mehrstimmig durch den Saal.

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Anschließend durften die ersten Kinder auf der Bühne das Orchester mit Ratschen und Nachtigallen musikalisch unterstützen. Nach dem großen Beifall des Publikums spielten weitere Mädchen und Jungen mit Kuckuck und Wachteln ein Menuett und ein Trio. Viel Applaus ernteten danach die Mitglieder der Vokal-AG der Canisiusschule Ahaus unter der Leitung von Ursula van der Linde-Bancken für ihren gut einstudierten „Gute-Nacht-Kanon“ von Mozart.

Alle Kinder durften Instrumente ausprobieren

Im dritten Teil des Kinderkonzertes stand eine vergrößerte Partitur im Mittelpunkt, bei der ganz viele Kinder mit Ratschen, Trommeln, Nachtigallen und Tröten mitspielen durften. Bruno Visser erläuterte die Partitur gemeinsam mit „Vredi“ sehr anschaulich.

Beim großen Finale präsentierten die Mitglieder des Orchester ihr großes Können und die Spielfreude. „Ohne Probe haben wir es jetzt geschafft, spontan mit euch dieses Stück zu spielen. Das ist wahnsinnig toll,“ lobte Dirigent Michael Rein die jungen Mitspieler, die gemeinsam mit dem Orchester mit großem Beifall belohnt wurden. Im Anschluss an das Konzert hatten alle Mädchen und Jungen noch die Gelegenheit, auf die Bühne zu kommen, um den verschiedenen Instrumenten unter Anleitung der Musiker die ersten Töne zu entlocken.

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