Kirchstraße: Rotahorn-Allee wird halbiert

In Lünten

Der Fehler passierte schon beim Pflanzen: Weil die Rotahorn-Bäume an der Kirchstraße in Lünten an der östlichen Straßenseite den Bürgersteig beschädigen, müssen sie jetzt weitgehend verschwinden.

LÜNTEN

, 30.08.2014, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein markantes Bild: die Bäume entlang der Kirchstraße prägen das Bild der südlichen Dorfeinfahrt von Lünten. Doch an der Ostseite (rechts) machen die Bäume inzwischen Probleme im Gehweg.

Ein markantes Bild: die Bäume entlang der Kirchstraße prägen das Bild der südlichen Dorfeinfahrt von Lünten. Doch an der Ostseite (rechts) machen die Bäume inzwischen Probleme im Gehweg.

Der Bauausschuss konnte diesem Anliegen weitestgehend folgen. Lediglich im Bereich nahe der Kirche sollen einige Bäume stehen bleiben, weil dort auch auf der östlichen Straßenseite mehr Platz gegeben ist. Joachim Hartmann, Leiter des Fachbereichs bauen, hatte in der Sitzung unmissverständlich klar gemacht: „Die Bäume hätten nie so gepflanzt werden dürfen.“ Auf den Bürgersteig schlichtweg zu verzichten und die Bäume unbehelligt zu lassen, sei auch keine Alternative. Die Regeln für Kreisstraße – um eine solche handelt es sich – würde in diesem Punkt keinen Spielraum erlauben: Wenn eine zusammenhängende Bebauung vorhanden sei, müsse sich auch an beiden Straßenseiten ein Gehweg befinden.

„Der Antrag ist nachvollziehbar“, meinte Hermann Hildring (CDU). Die Bäume hätten sich entwickelt, die Nutzung des Gehweges sei stark eingeschränkt. Nach Beerdigungen würde inzwischen auf dem Weg vom Friedhof zur Kirche stattdessen die Straße genutzt: „Sicherheit muss Vorrang haben.“ „Wenn es die Vorschriften erfordern und der Gehweg nicht aufgegeben werden kann, muss er benutzbar sein“, signalisierte Reinhard Laurich (SPD) Zustimmung. Für die Grünen wies Hans Terwort darauf hin, dass an der Kirche mehr Platz vorhanden sei und die Bäume dort stehen bleiben könnten. „Der Bauhof sollte sich dort ansehen, was erhalten bleiben kann“, schlug Erster Beigeordneter Bernd Kemper vor – ein Kompromiss, der schließlich von allen Seiten mitgetragen werden konnte.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt