Räumlich sind auf dem Bierbaumgelände natürlich Grenzen gesetzt. Das abgegrenzte Areal gibt es aber her, dass sich die Kirmesfans beim alternativen Pop-Up-Konzept auf allein acht Großfahrgeschäfte freuen dürfen. © Natalia Walfort
Vredener Kirmes

Kirmes-Ersatz: Acht Großfahrgeschäfte kommen zum Pop-Up-Freizeitpark in Vreden

In enger Abstimmung mit Schaustellerverband und Kreisgesundheitsamt feilt die Stadt Vreden am Konzept für die Pop-Up-Kirmes. Marktmeister Jan Wenning kann echten Kirmescharakter versprechen.

Gut eineinhalb Monate sind es noch bis zur Vredener Kirmes – in diesem Jahr coronabedingt als Pop-Up-Freizeitpark, dafür sogar länger. Dass sich die Kirmesfans trotz des alternativen Konzeptes auf „echte Kirmesatmosphäre“ freuen dürfen, das kann Jan Wenning vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Vreden nun schon zusichern. „Wir werden für jeden etwas bieten – auch Großfahrgeschäfte“, erklärt der Marktmeister.

Der Rahmen ist abgesteckt: Vom 28. August bis zum 6. September findet das coronakonforme Alternativ-Event in Form eines mobilen Freizeitparks auf dem abgegrenzten Bierbaumgelände statt. Jan Wenning und sein Team arbeiten nun auf Hochtouren daran, diesen Rahmen mit Leben zu füllen. Seitens der Stadtverwaltung steht er in engem Kontakt mit dem Schaustellerverband Münsterland.

Es wird „ordentlich voran und rund gehen“

Ohne schon konkret zu werden, kann er eines bereits versprechen: „Es wird unter anderem acht Großfahrgeschäfte geben, die stark an die traditionelle Vredener Kirmes erinnern werden.“

Jan Wenning hat sich bereits einen Überblick über das Bierbaum-Gelände verschafft.
Jan Wenning hat sich bereits einen Überblick über das Bierbaum-Gelände verschafft. © Stadt Vreden © Stadt Vreden

Heißt: Es kommen auch Angebote, bei denen es „ordentlich voran und rund gehen“ wird. Darunter gar Neuheiten, ein „schöner Mix“. Das großzügige Bierbaumgelände gebe dies her, wobei hinsichtlich einer Achter- oder Wasserbahn natürlich Grenzen gesetzt seien. Speziell Kinder, Jugendliche und junge Familien werden in jedem Fall auf ihre Kosten kommen.

Den zweiten engen Draht hält die Stadt Vreden parallel zum Kreis Borken, speziell zum Gesundheitsamt des Kreises. Stichwort Hygiene- und Sicherheitskonzept. „Wir machen seit eineinhalb Jahren ja fast nichts anderes, sind erfahren darin“, betont Jan Wenning. Ganz so einfach gestaltet sich die Aufstellung allerdings nicht, die Unsicherheiten ob der Lage, die Ende August gelten wird, sind noch groß.

Welche Inzidenzstufe gilt dann, was ist bei Großveranstaltungen gestattet? „Das wird sich letztlich auch darauf auswirken, ob und wie wir die Besucherzahl begrenzen müssen, ob und wo eine Maskenpflicht gelten wird“, zählt der Marktmeister zwei wesentliche Aspekte auf, die es zu beachten gilt. Mit dem Eintritt in Höhe von einem Euro sollen die erhöhten Kosten für Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gedeckt werden.

Noch Fragezeichen hinsichtlich der Coronavorschriften

Wie geht es nun weiter? In Kürze werden die Schotterwege vom Schaustellerverband auf dem Gelände hergerichtet, „die Kolleginnen und Kollegen vom Bauhof unterstützen tatkräftig“, so Wenning. Er denkt dabei auch an die Schausteller: „Mit dem Pop-Up-Freizeitpark unterstützen wir auch die Schausteller, die in den letzten eineinhalb Jahren durch die fehlenden Großveranstaltungen stark gebeutelt sind.“

Auch bei dem großen Kirmes-Krammarkt wird es Änderungen geben. Eine kompaktere Variante – ähnlich wie die monatlich stattfindenden Märkte am Marktplatz – wird zum Abschluss am Montag, 6. September, zum Verweilen einladen.

Auch bei Jan Wenning steigt die Vorfreude: „Das Event richtet sich an jeden, der das Kirmesgefühl wieder riechen, schmecken und fühlen möchte. Neben genannten großen Fahrgeschäften und kleinen Büdchen wird es auch die kulinarischen Kirmes-Klassiker geben.“ Einschränkend weist er dabei auch auf das komplette Alkoholverbot auf dem Gelände hin.

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