K+K verliert wohl riesige Filiale in Greven, wie geht es in Vreden weiter?

Supermarktneubau

Die Supermarktkette K+K droht eine 6000 Quadratmeter große Filiale zu verlieren. In Greven wird ein Mietvertrag nach 40 Jahren nicht verlängert. Was bedeutet das für die Pläne in Vreden?

Vreden

, 18.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Probleme, die K+K aktuell mit einer ihrer größten Filialen in Greven hat, haben keine Auswirkungen auf die Filialen in Vreden. Der Neubau an der Ottensteiner Straße wird weiter geplant.

Die Probleme, die K+K aktuell mit einer ihrer größten Filialen in Greven hat, haben keine Auswirkungen auf die Filialen in Vreden. Der Neubau an der Ottensteiner Straße wird weiter geplant. © Markus Gehring

Die Supermarktkette K+K hat ein großes Problem: In einer der größten Filialen des Unternehmens in Greven, wird der Mietvertrag wahrscheinlich zum Jahresende nicht verlängert. Dort betreibt das Unternehmen aus Gronau seit über 40 Jahren einen Markt von über 6000 Quadratmetern.

Vor einigen Jahren hat die Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr das Gebäude gekauft und den Mietvertrag nun nicht mehr verlängert. K+K sieht darin eine gefährliche Konzentration auf große Handelsketten und eine Verdrängung des Mittelstands.

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Doch welche Auswirkungen hat das auf Vreden? Schließlich hatte das Unternehmen zuletzt erklärt, dass aus den Gewinnen der großen und erfolgreichen Filialen die kleineren mitfinanziert werden.

Neubau in Vreden wird unter Hochdruck weitergeplant

„Was in Greven passiert, hat überhaupt keine Auswirkungen auf Vreden“, sagt Rolf Geyer, Leiter Expansion bei K+K. Mehr noch: Der geplante Neubau an der Ottensteiner Straße werde unter Hochdruck weiter verfolgt.

„Wir warten noch auf die Baugenehmigung von der Stadt Vreden“, sagt er auf Nachfrage unserer Redaktion. Einige Unterlagen hätten noch nachgereicht werden müssen.

„Wir wollen das Projekt in Vreden unbedingt umsetzen“, sagt er. Auf einen Zeitplan wolle er sich aktuell aber nicht festlegen. „Im Moment sind ja Sommerferien, da kann so eine Genehmigung natürlich noch einmal etwas dauern“, erklärt er.

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