Krankenhaus-Planungen

Krankenhausschließungen: Infoveranstaltung für Interessierte aus Vreden

Das Klinikum Westmünsterland lädt die Bürgerinnen und Bürger in Stadtlohn und in Vreden zu zwei Informationsveranstaltungen zur Zukunft der stationären Akutversorgung in der Region ein
Über die Pläne, das Vredener Krankenhaus in den nächsten Jahren zu schließen und Abteilungen zu verlagern, informiert das Klinikum Westmünsterland als Träger der betreffenden Krankenhäuser Interessierte aus Vreden am 20. Oktober. © Markus Gehring

Informationsveranstaltungen zur Zukunft der stationären Akutversorgung in der Region finden am Mittwoch, 20. Oktober, um 17 Uhr im Theatersaal des Gymnasiums Georgianum in Vreden und am gleichen Tag um 19.30 Uhr in der Konzertaula des Geschwister Scholl Gymnasiums in Stadtlohn statt.

Das teilte das Klinikum Westmünsterland als Träger der betreffenden Krankenhäuser am Donnerstag mit. Hintergrund: Die Krankenhäuser in Vreden und Stadtlohn werden bis 2025 geschlossen, die Abteilungen werden unter anderem zum Standort Ahaus verlagert. Das St.-Marien-Krankenhaus dort wird erweitert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen ist eine vorherige Online-Anmeldung notwendig unter info.klinikum-digital-campus.de. Der Einlass ist nur mit medizinischem Mund-Nasenschutz sowie 2G-Nachweis möglich.

Als Gesprächspartner stehen den Besuchern der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Westmünsterland Dr. Frank Bierbaum, die beiden Krankenhausgeschäftsführer Ludger Hellmann und Holger Winter sowie die verschiedene Gesellschaftervertreter der jeweiligen Krankenhausstandorte zur Verfügung.

Als externer Experte erwartet wird Prof. Dr. Norbert Roeder, langjähriger Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Uniklinikums Münster sowie Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. Die Moderation des Abends übernimmt Lennart Thies, Chefredakteur bei Radio WMW.

Verbliebene drei Krankenhausstandorte fit für die Zukunft machen

Das Klinikum Westmünsterland hatte entschieden, die stationäre medizinische Versorgung an seinen beiden kleineren Krankenhausstandorten in Vreden und Stadtlohn in den kommenden Jahren zu beenden. Um die verbliebenen drei Krankenhausstandorte in Ahaus, Bocholt und Borken fit für die Zukunft zu machen und die Infrastruktur auf einen modernen Stand zu bringen, hatte das Klinikum Fördermittel in Millionenhöhe aus dem Krankenhaus-Strukturfonds beantragt. Das Land NRW und die Krankenkassen haben bereits ihr Einvernehmen signalisiert, das Klinikum Westmünsterland in Millionenhöhe zu fördern. Beabsichtigt ist, insgesamt rund 62 Millionen Euro aus Bundes- und Landesfördermitteln bereitzustellen.

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