Künftige Auszubildende erkundeten Vredener Betriebe

"Schülertag"

Der Altersdurchschnitt der Vredener Unternehmer sinkt rasant. Zumindest gestern war das der Fall: Insgesamt 30 Unternehmen in der Stadt öffneten ihre Türen für 243 Schülerinnen und Schüler von der St. Georg-Schule, der Hoimar-von-Ditfurth-Schule und der St. Felicitas-Schule. Organisiert hatte den Schülertag wiederum das Team des Ausschusses Industrie – Handwerk – Dienstleistung.

VREDEN

von Von Catarina von Wedemeyer

, 08.04.2011, 16:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Je nach Interesse hatten sich die Schüler im Vorfeld in kleine Gruppen eingeteilt und bekamen so an nur einem Vormittag Einblick in je drei verschiedene Betriebe. „Das Gesundheitszentrum hat uns am besten gefallen“, sind sich die Achtklässlerinnen der Hoimar-von-Ditfurth-Realschule am Ende einig. Bevor sie im Elektrobereich des Zentrums lernten, dass eine Fangopackung aus Vulkan-erde und Paraffin besteht, hatten sie schon die Kropp Stahl GmbH und die Sparkasse Westmünsterland besucht. In dem Bereich medizinisch-technisches Training turnen die Mädchen an Geräten für die Rückenmuskulatur und erklären am Ende: „Der Tag hat uns auf jeden Fall für die Berufswahl geholfen“.

Beim Unternehmen PlanET Biogastechnik erklärt Christian Baum derweil einer Gruppe Jungen, wie ein Fermenter funktioniert: Das Substrat aus Gülle und gehäckseltem Mais gäre so lange in dem Fermenter, bis daraus Gas entstehe. Dieses Biogas nutzen die Betreiber als Energiequelle und versorgen teilweise sogar die Nachbarn mit Strom. „Wir arbeiten mit zukunftsorientierter Technik, aber wir denken natürlich auch bei den Mitarbeitern an die Zukunft“, so Baum. Der Biogastechniker freut sich über das Interesse des potentiellen Nachwuchses. „Vor allem die Jungs haben sich für das System interessiert“. Ein Schüler der Gruppe, Daniel Ahler, Achtklässler an der Hoimar-von-Ditfurth-Schule, überlegt tatsächlich bei PlanET zu arbeiten. Sein Mitschüler Martin Wenning ist anderer Meinung: „Ich fand die Kemper GmbH am besten“. Wenn sie es sich in den nächsten zwei Jahren nicht anders überlegen, kennen sie jetzt die Adresse für ihre Ausbildung.

Lesen Sie jetzt