Kunstverein sucht neues Zuhause

Berkelkraftwerk

Bernd Sikora macht aus der Not eine Tugend. Der Vorsitzende des Kunst- und Kulturkreises Berkelkraftwerk in Vreden freut sich ganz einfach auf die neue Ausstellung des Vereins, die an ungewohnter Stelle die Kunstinteressierten ansprechen soll: in einem früheren Baumarkt an der Stadtlohner Straße.

VREDEN

, 27.08.2014, 17:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Berkelkraftwerk in Vreden: Dort fanden seit fast 30 Jahren Ausstellungen statt.

Das Berkelkraftwerk in Vreden: Dort fanden seit fast 30 Jahren Ausstellungen statt.

Grundsätzlich stehe das Unternehmen auch weiterhin einer öffentlichen Nutzung von Teilen des Berkelkraftwerks offen gegenüber. Damit eine betriebsfremde Nutzung möglich sei, seien aufgrund gestiegener rechtlicher Sicherheitsanforderungen umfangreiche Umbaumaßnahmen notwendig zum Beispiel mit Blick auf den Brandschutz und die Sanitärtechnik: „Derzeit befinden wir uns in Gesprächen mit der Stadt Vreden und dem Kunst- und Kulturverein, wie die Kosten getragen werden können.“ Nach vorne blicken, das will der Kunst- und Kulturkreis in dieser Situation trotz der offenen Frage eines dauerhaften Domizils. Es hatte sich zu einem namensgebenden Markenzeichen entwickelt. Sikora betont aber: „Wir definieren uns über das gemeinsame Interesse an Kultur und Kunst, nicht über ein Gebäude.“ Braucht der Verein nicht jetzt auch einen anderen Namen? „Ich bin eigentlich dafür, ihn zu behalten“, sagt Sikora. Letztlich entscheide die Mitgliederversammlung über diese Frage.

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