Löschzug Ammeloe aktiv bei Großübung in Rekken

Grenzüberschreitend

Nach einigen Jahren Pause gab es jetzt eine Neuauflage einer grenzüberschreitenden Übung der Feuerwehren Vreden und Eibergen im niederländischen Nachbarort Rekken. Die Initiative dazu hatten die Nachbarn ergriffen – am Samstag rückte der Löschzug Ammeloe aus.

VREDEN/EIBERGEN

16.10.2011, 11:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aufgrund der kürzeren Anfahrt trafen die deutschen Feuerwehrleute etwa vier Minuten vor den niederländischen Kollegen ein und begannen mit der Erkundung und Menschenrettung unter Atemschutz. Nach Eintreffen der Niederländer wurde gemeinsam die Lage besprochen, die Aufgaben wurden verteilt und eine Wasserversorgung aus der rund 400 Meter entfernten Berkel aufgebaut. Aufgrund der verschiedenen Schlauchanschlussnormen wurden Übergangsstücke verbaut, um deutsche und niederländische Schlauchleitungen verbinden zu können. Problemlos war die persönliche Verständigung der Führungskräfte und Einsatzkräfte, die die Nichtnutzbarkeit von Funk, aufgrund unterschiedlicher Systeme kompensieren musste. Der Ablauf der Übung wurde auf niederländischer von vielen Medienvertretern, auch drei Vertreter der Stadt Vreden waren Gäste. Von niederländischer Seite wurde nach der Übung der Wunsch geäußert, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch auf Realeinsätze auszudehnen. Die geografische Nähe des Löschzugs Ammeloe zu Rekken bringe Vorteile in Form verkürzter Einsatzzeiten, wurde festgehalten. Damit dies geht, müssten aber auf politischer Ebene noch grundsätzliche Vereinbarungen zwischen Stadt Vreden und der Gemeinde Berkelland getroffen werden.

Die gemeinsamen Übungen sollen im Jahr 2012 wiederholt werden, denn: „Es muss den Menschen geholfen werden und da ist es egal ob Niederländer oder Deutscher”, sagte Helmut Tenspolde als stellvertretender Leiter der Feuerwehr Vreden und Löschzugführer in Vreden-Ammeloe.

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