Missbrauch oder fragwürdige Erziehungsmethode? Auch am zweiten Prozesstag beharrte der angeklagte Vredener darauf, dass er seiner Enkelin nur die Lust auf Sex verleiden wollte. © picture alliance/dpa
Missbrauchsprozess

Missbrauchsvorwürfe: Vredener beharrt darauf, Kind erzogen zu haben

Im Prozess gegen einen 73-jährigen Vredener stehen weiter die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs im Raum. Der Angeklagte hofft nun auf die Aussage seiner Stiefenkelin.

Der Ton im Prozess wegen schweren sexuellen Missbrauchs gegen einen 73-jährigen Vredener wird schärfer. Am zweiten Prozesstag waren insgesamt sechs Zeugen geladen, die teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit aussagten. Denn: Es geht um die Intimsphäre eines jungen Mädchens. Dem Vredener wird vorgeworfen, in neun Fällen sexuelle Handlungen an dem Kind vorgenommen zu haben (wir berichteten).

Erklärung „17 Mal um die Ecke“ gedacht

Erziehung war in erster Vernehmung kein Thema

„Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich ein Monster“

Aussage des Kindes als letzte Hoffnung?

Über die Autorin
Volontärin
Geboren und aufgewachsen an der Grenze zwischen Ruhrpott und Münsterland, hat Kommunikationswissenschaft studiert. Interessiert sich für Tiere, Kultur und vor allem für das, was die Menschen vor Ort bewegt.
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