„Mister Wilson“ wollte an die Daten

Telefon-Betrüger:

Die „Microsoft-Masche“ zog nicht bei der 37-jährigen Vredenerin: Sie ließ den Telefonbetrüger abblitzen, und das gleich zwei Mal.

Vreden

14.12.2017, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Symbolbild Foto: dpa

Symbolbild Foto: dpa © picture alliance / dpa

Ein unbekannter Mann hatte am Donnerstagmorgen gegen 8.20 Uhr die Frau zuhause angerufen. Er gab sich als Mitarbeiter der Firma Microsoft aus. Der Anrufer stellte sich als „Mister Wilson“ vor und bat die Vredenerin in Englisch ihren Computer einzuschalten. Die Angerufene reagiert richtig und legte sofort auf, so die Polizei.

Der besonders dreiste Betrüger rief erneut an und fragte sofort in aggressivem Ton und erneut in Englisch, warum sie aufgelegt habe. Erst als die 37-Jährige das Gespräch erneut beendete, gab der Unbekannte auf. Weitere Anrufe erhielt die Frau nicht.

Keine Daten herausgeben

Die „Microsoft-Masche“ ist seit Längerem bekannt. Dennoch warnt die Polizei erneut eindringlich davor, persönliche Daten an fremde Personen herauszugeben – erst recht, wenn man nicht selbst die entsprechende Firma angerufen habe, sondern angerufen werde: „Starten Sie keine Programme, zum Beispiel Remote-Control, und rufen Sie keine Internetseiten auf, wenn man Sie am Telefon dazu auffordert.“

Spätestens wenn nach persönlichen Lebensverhältnissen, Passwörtern, Seriennummern, Kontodaten oder Kreditkartennummern gefragt werde, sei umgehend aufzulegen.

Lesen Sie jetzt