Mit Hammer, Nagel und Palette

Hüttenbauaktion

Handwerkliches Geschick und Kreativität stellten am Freitag und Samstag mehr als 50 Kinder bei der Hüttenbauaktion am Lüntener Sportplatz unter Beweis. Unterstützt wurden die Mädchen und Jungen dabei von ihren Eltern, den Mitgliedern des Heimatvereines Lünten und fünf weiteren Helfern.

VREDEN

, 07.08.2017, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mattheo, Hannes, Lukas und Luka hatten so viel Spaß am Hüttenbau, dass sie noch ein Stockwerk aufsetzten.

Mattheo, Hannes, Lukas und Luka hatten so viel Spaß am Hüttenbau, dass sie noch ein Stockwerk aufsetzten.

Der achtjährige Eric griff nach dem Kaffeetrinken gemeinsam mit seinem Patenonkel Andreas voll motiviert zu Hammer und Nagel, um aus Paletten und Brettern ein Holzhaus mit Spitzdach zu bauen. Mit dem Dachdecker-Patenonkel hatte er dabei natürlich einen ganz besonderen Fachmann an seiner Seite. Ein paar Meter weiter waren Mattheo, Lukas, Luka und Hannes schwer beschäftigt. „Die Kinder waren ganz schnell fertig mit dem ersten Geschoss und wollten unbedingt noch ein zweites Stockwerk darauf setzen,“ sagte Birgit, die Mutter von Mattheo und Hannes. „Mama schläft heute Nacht in der kleinen Hütte und wir in unserer Villa Kunterbunt,“ kündigte Mattheo an.

Liegestuhl selbst gebaut

Lukas erzählte, dass die Familie das Haus beim letzten Hüttenbau mit nach Hause genommen hätte und es hätte zwei Jahre als ganz besonderer Ort zum Spielen gedient, mit selbst gebautem Tisch und Stühlen und einem eigenem Garten. Der zehnjährige Malte nahm schon zum wiederholten Mal an der Hüttenbauaktion teil und dank der Hilfe seiner ganzen Familie war seine Hütte schon früh bezugsfertig. Er genoss eine entspannte Pause im selbst gebauten Liegestuhl.

Nachtwanderung

„Wir hatten noch nie so viele Kinder bei der Hüttenbauaktion wie in diesem Jahr und alle sind mit großem Eifer und ganz viel Spaß dabei,“ freute sich Annette Sicking vom Orgateam. Gemeinsam mit Heiko Mulder, Rainer Niehoff, Christian und Steffi Seeler, sowie den Mitgliedern des Heimatvereines Lünten und vielen weiteren Helfern kümmerte sie sich um die Organisation. „Ohne unsere Sponsoren hätten wir es nicht geschafft,“ sagte Heiko Mulder. Nachdem alle Hütten mit den Schlafutensilien bestückt waren, gab es abends Leckereien vom Grill zur Stärkung, danach stand eine Nachtwanderung auf dem Programm. Die Holzreste wurden auf einem Lagerfeuer verbrannt und als das Feuer aus war, hieß es „Nachtruhe für alle“.

Am Samstag bewirteten die Mitglieder des Heimatvereines Lünten alle Teilnehmer der Hüttenbauaktion noch mit einem Frühstück. Danach wurden die Hütten abgebaut, manche auch wieder für die Nutzung im eigenen Garten zuhause, auf den Anhänger geladen. Zum Abschluss gab es Pfannkuchen und die Jungen und Mädchen hätten am liebsten sofort wieder angefangen, neue Hütten zu bauen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt