Ihr neues Fotostudio hat Natalia Walfort am Montag, 10. Mai, an der Wüllener Straße in Vreden eröffnet. Sie freut sich auf ihre neuen Kunden. © Lisa Wissing
Innenstadt Vreden

Mit Video: Neues Fotostudio eröffnet in der Vredener Innenstadt

Mitten in der Innenstadt in Vreden eröffnet ein neues Fotostudio. Natalia Walfort hat sich damit einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. „Ich freue mich, dass es jetzt so richtig losgehen kann!“

Mit ihrem Fotostudio an der Wüllener Straße 14 in Vreden hat Natalia Walfort (46) ihr erstes eigenes Fotostudio. „Eine große Eröffnung gab es leider nicht, aber wir haben am Muttertag im kleinen Familienkreis offiziell auf den neuen Anfang angestoßen“, erzählt die Diplomfotodesignerin. Sie habe schon sehr lang darüber nachgedacht, sich selbstständig zu machen. „Dann dachte ich mir, ich probiere es einfach mal.“

Dafür hat sie sich mit der Wüllener Straße eine perfekte Lage in der Innenstadt ausgesucht. „Wenn ich mal neue Deko brauche, ist der Blumenladen direkt nebenan“, sagt sie freudig. Auch der nahe gelegene Supermarkt sei perfekt, falls der Süßigkeiten-Vorrat aufgefüllt werden muss – natürlich für die Kinderfotografie.

In ihrem Fotostudio bietet Natalia Walfort Familien- und Kindershootings, Portraitaufnahmen und auch Businessshootings an.
In ihrem Fotostudio bietet Natalia Walfort Familien- und Kindershootings, Portraitaufnahmen und auch Businessshootings an. © Lisa Wissing © Lisa Wissing

Angefangen hat ihre Selbstständigkeit mit der Hochzeitsfotografie. „Ich habe das aber eigentlich nur nebenbei gemacht“, erzählt sie. Denn hauptberuflich hat sie im Fotostudio Kruse gearbeitet. Dort hat sie auch ihre Ausbildung gemacht. Doch jetzt, da ihre Kinder aus dem Gröbsten raus sind, hat sie sich für ein eigenes Studio entschieden.

Neben der Hochzeitsfotografie macht Natalia Walfort auch Baby- und Familienfotografie, Porträts oder Business-Shootings. Dabei nehme sie sich viel Zeit für ihre Kunden. „Ich möchte die Person kennenlernen, damit sich ihre Persönlichkeit in meinen Fotos widerspiegelt“, erklärt die 46-Jährige. Mit der Corona-Pandemie sei das aber schwieriger geworden. „Es ist natürlich etwas distanzierter, wenn man eine Maske trägt.“

Fotografie auch während des Umbaus

Auch bei den Umbauarbeiten hat sich die Pandemie bemerkbar gemacht. Gerade die Lieferungen haben sich um einiges verzögert, sagt die Fotografin. „Es gab zwar vorher schon lange Lieferzeiten. Mein Schreibtisch ist gerade mal vor zwei Wochen angekommen“, erzählt sie. Deswegen hat Natalia Walfort auch während der Renovierung rund fünf Shootings gehabt.

„Das sind schon mehr Fototermine, als ich eigentlich erwartet habe“, erzählt sie mit einem Lächeln. Für einen Shooting-Termin gemäß der Coronaschutzverordnung ist ein negativer Test nötig. Sie bietet für Interessenten aber auch weiterhin Termine außer Haus an. Pass- und Bewerbungsfotos macht die Diplomfotodesignerin aber ganz bewusst nicht: „Das ist mir einfach zu unpersönlich.“ In ihrem Fotostudio verkauft sie auch nichts anderes als ihre Fotos.

Weitere Fotoprojekte in Planung

Zukünftig möchte sie aber ein Kochbuch verkaufen. Daran arbeitet sie zur Zeit zusammen mit der Köchin Elke Schmitz. „Beim Tecklenborg Verlag wird das Buch bald endlich erscheinen“, sagt Natalia Walfort begeistert. Auch bei diesem Zeitplan hatte Corona ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch selbst wenn es etwas länger gedauert hat, freut sich die Fotografin auf das Buch.

„Die Idee für die Zusammenarbeit hatte Elke“, erzählt die Fotografin. Schon für ihre Diplomarbeit hat sie die Gerichte von Elke Schmitz für Rezepte fotografiert. Diese habe ihr dann von den Plänen für ein eigenes Kochbuch erzählt. „Wir sind gut befreundet. Da wusste ich sofort, ich bin dabei.“ Das Fotografieren von Essen möchte sie auch in ihren geplanten Workshops behandeln.

Ein weiteres Projekt ist auch schon in Planung: Die Eröffnung möchte Natalia Walfort nachholen. „Ich möchte ein Foto-Set aufbauen, in dem sich die Vredener ganz ohne Termin ablichten lassen können“, erklärt sie. Daraus können sich die Fotomodelle dann Bilder aussuchen. „Es ist dann ein bisschen so wie damals, wenn der Schulfotograf da war.“

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