Mobilfunkkonzept für Vreden

VREDEN Die Stadt soll 25 000 Euro in ein Mobilfunkkonzept investieren. Das hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am Montag einstimmig empfohlen.

31.03.2009, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mobilfunkkonzept für Vreden

Funkmasten in Wohngebieten - das möchten besorgte Bürger verhindern.

Dafür müsste die Bundesgesetzgebung geeignete Rahmenbedingungen schaffen. So wurde gleich mit beschlossen, dass die Stadt  mit den kommunalen Spitzenverbänden Kontakt aufnimmt, um gemeinsam für ein „wirksames, bundesrechtlich geregeltes, kommunales Planungs- und Plansicherungsinstrumentarium zu werben“, wie es Hartmann formulierte. Trotz aller Unsicherheiten habe das Konzept Vorteile, wie Sprecher aller Fraktionen betonten. „Ein Konzept ist angebracht um die Diskussion zu versachlichen. Auch wenn wir damit rechnen müssen, dass die Betreiber es doch machen wie sie wollen“, sprach sich  Hermann Geesink für die CDU dafür aus, das Geld zu investieren.

Alfons Effing (SPD) stimmte ihm zu und schlug vor, sich an die heimischen Bundestagsabgeordneten zu wenden: „Wir sollten an jedem Rädchen drehen, das wir haben.“ Im Sinne eines „vorsorgenden Gesundheitsschutzes und wegen der Transparenz“ sprach sich Gerd Welper (Grüne) für das Konzept aus. Es sei gut, bei den Kommunen Verbündete zu suchen, denn „sie müssen Handwerkszeug an die Hand bekommen.“ Die 25 000 Euro sollten es der Stadt wert sein, signalisiert auch Elmar Kampshoff (UWG) Zustimmung, denn „wenn man nichts macht, passiert nur das, was wir nicht wollen“, argumentierte er. Der Rat wird entscheiden – auch, woher die 25 000 Euro genommen werden sollen Denn eins stellte Joachim Hartmann klar: „Einen Deckungsvorschlag können wir nicht erkennen“. Die Forderung nach einem solchen Konzept war von Seiten der  Bürgerinitiative „Oldenkotter-/Ölbachstraße“ und der„Initiative Vredener Ärzte und Apotheker gegen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten“ gestellt worden. ewa

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