Mülltonne in Flammen: Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Feuerwehr Vreden

Drei Einsätze hatte die Feuerwehr Vreden in zwei Tagen. Eine brennende Mülltonne an der Ottensteiner Straße rief auch die Polizei auf den Plan: Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.

Vreden

15.01.2021, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Freiwillige Feuerwehr Vreden war zu drei Einsätzen unterwegs - bei einem Mülltonnenbrand kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden (Symbolfoto).

Die Freiwillige Feuerwehr Vreden war zu drei Einsätzen unterwegs - bei einem Mülltonnenbrand kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden (Symbolfoto). © Freiwillige Feuerwehr Vreden

Es war kurz nach Mitternacht, als eine Gruppe des Löschzuges Vreden-Stadt am Freitag mit dem Stichwort „verdächtiger Rauch“ zu einem Basketball-Platz im Bereich der Ottensteiner Straße gerufen wurde.

Vor Ort war es aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand einer Mülltonne gekommen. Unter Vornahme eines C-Rohrs konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, nahm die Polizei weitere Ermittlungen auf, wie die Feuerwehr Vreden am Freitagabend mitteilte.

Pflegeeinrichtung in Ellewick - Fehlalarm

Am Nachmittag ging es zum zweiten Einsatz des Tages. Um kurz nach 16 Uhr rückte der Löschzug Vreden-Stadt zu einer Pflegeeinrichtung in der Bauerschaft Ellewick aus, dort hatte ein Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst. „Bei der Erkundung durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnte keine Rauchentwicklung festgestellt werden“, so die Feuerwehr.

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Deshalb wurde der Bereich um den ausgelösten Melder großflächig mit einer Wärmebildkamera untersucht. Eine ungewöhnliche Hitzeentwicklung wurde auch dabei nicht entdeckt. Daher war ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

„Verdächtiger Rauch“ kam von einer Feuerschale im Garten

Bereits am Donnerstag waren Feuerwehrleute des Vredener Löschzuges wegen „verdächtigen Rauchs“ zur Straße „Wissing Esch“ ausgerückt. Aufmerksame Anwohner hatten eine Rauchentwicklung im Bereich eines Wohngebäudes wahrgenommen und daraufhin die Einsatzkräfte alarmiert.

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Die Erkundung der Feuerwehr zeigte schnell, dass es sich lediglich um eine ordnungsgemäß betriebene Feuerschale im Garten handelte. Ein Eingreifen der Feuerwehr war daher nicht erforderlich.

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