Befragung von Radreisenden

„Münsterland e.V.“ startet Gästeumfrage zur 100-Schlösser-Route

Der Verein Münsterland e.V. führt aktuell ein Befragung zur 100-Schlösser-Route durch. Diese soll Hinweise auf die Qualität der Tour liefern. Dabei warten auf die Teilnehmer Gewinne.
Neben dem Schloss Nordkirchen (Foto) führt die 100-Schlösser-Route auch durchs Zwillbrocker Venn. Eine Befragung soll Aufschluss über die Erlebnisqualität der Tour geben.
Neben dem Schloss Nordkirchen (Foto) führt die 100-Schlösser-Route auch durchs Zwillbrocker Venn. Eine Befragung soll Aufschluss über die Erlebnisqualität der Tour geben. © Münsterland e.V.

Wer etwas wissen will, muss fragen. Um zu erfahren, wie es um die Erlebnisqualität der Radregion Münsterland steht, befragt „Münsterland e.V.“ ab sofort diejenigen, die es wissen müssen: Radfahrer, die 2021, vor kurzem oder bis zum Winter 2022 auf der 100-Schlösser-Route im Münsterland unterwegs waren oder sind, so eine Pressemitteilung.

Über diesen Link (www.muensterland.com/gaesteumfrage) können Interessierte bis zum 30. November über einen Online-Fragebogen ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilen und mit ein bisschen Glück auch etwas gewinnen.

Genaue Infos über Dauer und Qualität

Gefragt wird zum Beispiel nach der Reiseplanung und -durchführung, der Beschilderung oder dem begleitenden Freizeitprogramm. „Die Daten, die wir durch die Umfrage erhalten, sind Gold wert“, sagt Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V. „Denn wir bekommen genaue Informationen über Dauer und Qualität des Aufenthalts, das Reise- und Ausgabeverhalten, die Qualität der Unterkunftsbetriebe oder Radwege. So können wir auch interessante Informationen an die Orte und Betriebe weitergeben und das touristische Produkt 100-Schlösser-Route noch besser machen. Deswegen der Aufruf: Macht mit!“

Die Online-Umfrage wird begleitet von einer persönlichen Befragung vor Ort an der 100-Schlösser-Route. An 40 Tagen von Mai bis August werden Radfahrerinnen und Radfahrer dort direkt befragt. Gemeinsam mit der Online-Umfrage ergänzt dies die im Januar gestartete Radverkehrsuntersuchung mit 22 Zählstationen im ganzen Münsterland.

Aufschlüsselung über Nutzung der Route

„Die persönliche Befragung ist wichtig, weil wir durch sie erfahren, wie viele der durch die Zählstationen erfassten Radfahrer prozentual überhaupt touristisch unterwegs sind und nicht gerade regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren“, sagt Hans-Joachim Gerdemann vom Münsterland e.V.. „Die Kombination der Daten aus den Befragungen und der Zählung geben dann sehr genaue Aufschlüsse darüber, wie die 100-Schlösser-Route genutzt und befahren wird und wie zufrieden die Radreisenden an welchen Stellen sind.“

Nicht nur die Radfahrer selbst sind zum Mitmachen aufgerufen – auch die Orte und Betriebe an der Strecke sollen auf die Umfrage aufmerksam machen und die Gäste zum Mitmachen animieren. Der Münsterland e.V. rechnet mit den Ergebnissen der gesamten Radverkehrsuntersuchung im Winter 2022/2023.

Die Befragungen und die Radverkehrsuntersuchung werden finanziert im Rahmen des EFRE-Förderprojektes „Schlösser- und Burgenregion Münsterland“, das durch den Münsterland e.V. und die vier Kreise sowie die Stadt Münster im Rahmen der Regionale 2016 initiiert wurde und umgesetzt wird.

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